Region Hanau

Das sind die Ergebnisse der Vorrundenbesprechung

Kein Freitagsspiel zur inoffiziellen Saisoneröffnung: Germania Niederrodenbach um Coach Jochen Breideband hätte auch in diesem Jahr gerne das erste Spiel der neuen Kreisoberliga-Saison vorgezogen, nicht aber der Gegner. Archivfoto: TAP

Fußball. In den vergangenen Jahren startete die Kreisoberliga Hanau immer mit einem vorgezogenen Spiel in die neue Saison. Auch in diesem Jahr wäre Germania Niederrodenbach gerne mit einem Freitagspiel gestartet. „Leider zog unser Gegner SV Kilianstädten nicht mit“, ärgerte sich Germania-Coach Jochen Breideband.

Von Gert Bechert

Somit finden alle acht Spiele am Sonntag, 4. August, um 15 Uhr statt. Spielfrei ist die Spvgg. Roßdorf. Danach folgt sofort eine „englische“ Woche. Auch die Kreisligen A-, B- und C starten am ersten August-Wochenende in die neue Saison. Hinrundenschluss ist am 10. November. Daran schließen sich noch vier Rückrundenspieltage bis zum 8. Dezember (2. Advent) an. Nach der Winterpause geht es am 1. März weiter. Rundenschluss ist der 30. Mai 2020 (Pfingstsamstag).

Der KOL gehören 17 Vereine an, der Meister steigt in die Gruppenliga Ost auf, der Zweite trifft in der Aufstiegsrunde auf den Zweiten der KOL Büdingen. Maximal gibt es drei Absteiger. Mit den Aufsteigern FC Hanau 93 II und dem FC Erlensee II sind erstmals zwei zweite Mannschaften in der höchsten Hanauer Liga vertreten. Der Kreisliga A gehören 16 Vereine an. Die ersten Beiden steigen auf, der Letzte ab. Nach dem Rückzug des SC 1960 Hanau II umfasst auch die Kreisliga B nur 16 Mannschaften. Wie in der A-Liga gibt es zwei Aufsteiger und einen Absteiger, der mit dem HSC bereits feststeht.

Mit 18 Mannschaften umfasst die C-Liga die meisten Teams, die ersten Beiden steigen in die B-Liga auf. Der C-Liga gehören mit dem SV 1930 Langenselbold und dem KSV Eichen zwei erste Mannschaften an, Germania Dörnigheim und Hilalspor Hanau entsenden jeweils eine dritte Mannschaft. Wobei Hilalspor erhebliche Platzprobleme plagen, da für die dritte Mannschaft in Mittelbuchen kaum Spielmöglichkeiten bestehen. Kreisfußballwart Dirk Vereeken appellierte an den jeweiligen Gegner, bei der Terminierung entgegenzukommen. In allen Klassen gibt es eine Relegation.

Die Besprechung begann mit dem Verteilen von Geschenken. Als fairste Mannschaften überreichte Vereeken an Germania Dörnigheim (KOL), SG Marköbel II (A-Liga), Sportfreunde Ostheim II (B-Liga) und DJK Eintracht Steinheim II (C-Liga) jeweils einen Ball. Günter Klein-Alstädde berichtete von 237 Verfahren, wovon 188 den Seniorenbereich betrafen. Der Vorsitzende des Kreissportgerichts sprach von einer positiven Tendenz. „Die Zahl war wie schon im Vorjahr leicht rückläufig.“

Mehr Rote Karten in der A-Liga

Aus dem Rahmen fiel dagegen die Entwicklung der Roten Karten in der A-Liga, die binnen Jahresfrist von 19 auf 27 anstieg. Klassenleiter Frank Krause appellierte an die Vereine gegenzusteuern. Eine härtere Gangart drohte Klein-Alstädde bei kurzfristigen Absagen bei Verhandlungen des Sportgerichts an. „Sitzungen des Sportgerichts sind keine Larifari-Veranstaltungen“, forderte er die anwesenden Vereinsvertreter auf, dem Sportgericht mehr Respekt entgegenzubringen. Ansonsten werde er sich nicht scheuen, Ordnungsstrafen zu verhängen.

Andreas Seewald informierte die Vereinsvertreter ausführlich über das Geschehen bei der Kreisschiedsrichtervereinigung Hanau und die Neuerungen der Spielregeln. Laut den Worten des Kreisschiedsrichterobmanns (KSO) gehören der Kreisschiedsrichtervereinigung 140 aktive Referees an, von denen allerdings nur 120 eingesetzt werden können.

Auch in der neuen Saison werden nicht alle C-Liga-Spiele mit Unparteiischen besetzt werden können, in der vergangenen Runde waren es fünf. Seewald lobte in diesem Zusammenhang die davon betroffenen Vereine, die die Spielleitung selbst organisierten. Er erinnerte an den am 17. August beginnenden Neulingslehrgang, von dem er sich eine Auffrischung der Schiedsrichtergilde erhofft. Heiner Werth appellierte an die Vereinsvertreter, dem Kreisfußballausschuss verdiente Ehrenamtler zu nennen. Werth, zuständig für den Freizeit- und Breitensport, vertrat den verhinderten Ehrenamtsbeauftragten Walter Heßler.

Quelle: Hanauer Anzeiger

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