Schulterverletzung vor Play-off-Start

Skyliners bangen um Gordon

Frankfurt - (vum) Selbstvertrauen schöpfen wollen die Frankfurt Skyliners vor Beginn der Play-off-Viertelfinal-Serie um die deutsche Basketball-Meisterschaft am Sonntag (18 Uhr) bei den Baskets Oldenburg. „Jetzt ist die entscheidende Phase der Saison. Unsere volle Konzentration gilt dem nächsten Spiel“, betont Cheftrainer Murat Didin.

Wie geht es dem Team vor der Play-off-Auftakt? „Heute sehr gut, denn heute ist trainingsfrei“, scherzte der Trainerfuchs, wohl wissend, dass die meisten seiner Spieler den freien Tag auch nutzten, um diverse Wehwechen im Rehazentrum SPOREG in Offenbach behandeln zu lassen.

„Das ist normal in dieser Phase einer Saison. No Pain, no Game. Man kann Basketball nicht erfolgreich auf diesem Level spielen, ohne Schmerzen ertragen zu können. Das ist ein Kontaktsport, der immer physischer wird.“

Bei Lorenzo Gordon könnten die Probleme allerdings gravierender sein. Der bullige Flügelspieler wird von Schmerzen in der Schulter geplagt. „Wir müssen abwarten, was die Untersuchungen ergeben. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir nicht, ob er spielen kann“, sagte Sportdirektor Kamil Novak. Ob mit oder ohne Gordon - Didin rechnet mit einer sehr engen Play-off-Serie. „Niemand wäre überrascht, wenn wir uns fünf Duelle liefern. Beide Teams liegen sehr eng beieinander.“ Auch der Umstand, auswärts beginnen zu müssen, soll kein Nachteil sein. „Nur wenn du glaubst, dass du einen Nachteil hast, weil du auswärts spielst, ist es auch ein Nachteil. Man muss die Umstände akzeptieren und selbstbewusst in jedes Spiel gehen“, sagte Didin.

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