Talente und Profis im besten Alter

Basketball: Skyliners gut aufgestellt für die Dreifachbelastung

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Quantez Robertson geht in seine zehnte Saison bei den Frankfurt Skyliners.

Frankfurt - Die Frankfurt Skyliners haben ihren Kader für die Saison zusammen. So früh wie noch nie. 

Genügend Zeit für den Basketball-Bundesligisten, sich bestens auf die Dreifachbelastung Bundesliga, Pokal und Eurocup vorzubereiten. Die Positionen im Überblick:

Die Point Guards: Jason Clark (28) wird das Team anführen. Der US-Amerikaner ist ein Spieler, der in den entscheidenden Phasen die Verantwortung übernehmen kann, sowie ein guter Verteidiger. Sein Ersatz ist Trae Bell-Haynes (22). Der flinke Kanadier hat im Sommer in der Summerleague für die Milwaukee Bucks gespielt. Garai Zeeb (21) geht in seine vierte Saison bei den Hessen. Er kennt die Systeme, ist ein passabler Dreierschütze, wird aber wenig zum Einsatz kommen.

Shooting Guards: Brady Heslip (28) setzt die Tradition kanadischer Dreierspezialisten fort. Nach Andrew Rautins und Philip Scrubb wird der 1,88-Meter-Mann für die Punkte sorgen. Akeem Vargas (28) ist auch ein guter Dreierwerfer, den deutschen Nationalspieler haben die Skyliners vor allem geholt, um die Defensive zu stärken.

Small Forwards: Quantez Robertson (33) geht in seine zehnte Saison in Frankfurt. Der Kapitän ist Identifikationsfigur und gehört zu den besten Verteidigern der Liga. Elijah Clarance (20) war der Überraschungstransfer des Sommers. Er war Topscorer bei der U20-EM in Chemnitz. Der athletische Linkshänder soll vorrangig in der Reserve spielen, hat aber einen Vertrag bis Ende der Saison mit der Option auf zwei weitere Jahre unterschrieben.

Power Forwards: Shawn Huff (34) soll als Vorbild für die jungen Spieler vorangehen. Der finnische Nationalmannschaftskapitän ist zwar nicht mehr der schnellste, aber von Außen immer noch sehr gefährlich. Huff ist in erster Linie zurückgeholt worden, weil sich Niklas Kiel (20) innerhalb von zehn Monaten seine dritte Gehirnerschütterung zugezogen hat. Vermehrt auf der Vier soll Richard Freudenberg (20) nach einem ersten Lehrjahr voll durchstarten. Marco Völler (29) ist vor allem da, um den Etablierten Verschnaufpausen zu gönnen.

Bilder: Skyliners bezwingen Gießen 46ers 

Center: Erik Murphy ist als letzter Spieler zu den Hessen gestoßen. Der 2,08-Meter-Mann war zuletzt bei Nanterre unter Vertrag, war aber die meiste Zeit über verletzt. In seinem „Comeback-Jahr“ soll der finnische Nationalspieler das Spiel unter dem Korb flexibler machen. Murphy wird sich die Minuten auf der Fünf mit Jonas Wohlfarth-Bottermann (28) teilen. „Wobo“ ist aus der Nahdistanz treffsicher, aus anderen Positionen wird es schwierig.

Fazit: Die Skyliners haben einen deutlich breiteren Kader als zuletzt. Mehrere Profis befinden sich im besten Basketball-Alter, sie wollen sich in einer stärkeren Liga beweisen oder zeigen, dass sie nicht abgeschrieben sind. Zusätzlich haben die Skyliners interessante Talente, die den nächsten Schritt machen wollen. Eine gute Mischung, um eine erfolgreiche Saison zu spielen. (tim)

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