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Skyliners stellen Lizenzantrag

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Frankfurt ‐ Sportlich sind die Frankfurt Skyliners in der Basketball-Bundesliga weiter auf Erfolgskurs. Das 80:76 am Mittwoch in Tübingen war der 21. Sieg im 27. Spiel, der neunte in den letzten zehn Partien. Von Stefan Moritz

Wie es beim Vizemeister und aktuellen Tabellenzweiten in der nächsten Saison weitergeht, ist allerdings nach wie vor ungewiss. Der geschäftsführende Gesellschafter und Manager Gunnar Wöbke hat zwar fristgemäß den Antrag auf eine Erstligalizenz für die nächste Saison eingereicht, aber immer noch keinen neuen Hauptsponsor präsentiert.

Ohne potenten Geldgeber werden die Skyliners schwerlich ein für die Basketball-Bundesliga konkurrenzfähiges Budget zusammenbekommen. Daran hängt auch das Inkrafttreten der kürzlich verkündeten Vertragsverlängerung mit DaShaun Wood, dem mit 18,9 Punkten pro Spiel erfolgreichsten Punktesammler der gesamten Liga. „DaShaun ist ein großartiger Spieler, vielleicht einer der besten, die in den letzten sieben, acht Jahren in dieser Liga gespielt hat“, sagte am Mittwoch erst Tübingens Trainer Igor Perovic, nachdem Wood die Skyliners zum Sieg gegen sein Team geführt hatte.

Zwei Szenarien sind denkbar

Auch Skyliners-Trainer Gordon Herbert hat die Verlängerung seines Vertrages über das Saisonende hinaus zugesagt, aber nur für den Fall, dass sich ein neuer Hauptsponsor findet.

Für den Fall, dass sich kein neuer Hauptsponsor findet, gibt es zwei Szenarien: Entweder spielen die Skyliners dann mit kleineren Ambitionen, dann ohne Wood und vielleicht auch ohne Herbert, trotzdem weiter in der Bundesliga, oder sie ziehen sich zurück in die Zweite Liga, in die Division ProA. Sicherheitshalber wollen sie für diese zum 31. März eine Lizenz beantragen.

Sportlich geht es allerdings zunächst mit einem Höhepunkt weiter. Am Sonntag (17 Uhr) steht in der Ballsporthalle das Heimspiel gegen Alba Berlin an. Im Hinspiel kassierten die Skyliners eine ihrer nur sechs Niederlagen dieser Saison, jetzt wollen sie sich revanchieren und mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten ihre Anwartschaft auf Rang zwei unterstreichen. Die Berliner haben mit aktuell acht Niederlagen bislang zwei mehr kassiert als die Skyliners und spielen heute (20 Uhr) erst noch gegen den Tabellenfünften Phantoms Braunschweig.

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