Skyliners verschenken Sieg nach Aufholjagd

Frankfurt (mos) ‐ Die Frankfurt Skyliners haben die Siegesserie von Alba Berlin in der Basketball-Bundesliga nicht gestoppt und mit 53:59 (22:34) verloren. Während die Berliner mit ihrem fünften Sieg in Folge die Tabellenführung übernahmen, fielen die Skyliners nach der fünften Niederlage bei sechs Siegen ins Mittelfeld zurück.

Das war ein wichtiger Sieg“, sagte Alba-Trainer Luka Pavicevic.

Die Skyliners mussten neben dem an der Schweinegrippe erkrankten Center Greg Jenkins auch auf Kapitän Pascal Roller (grippaler Infekt) verzichten, bei dem sich der Verdacht auf Schweinegrippe aber nicht bestätigte. Ohne diese beiden Leistungsträger erwischten die Frankfurter vor 4 920 Zuschauern in der Ballsporthalle einen furchtbar schlechten Start, gerieten gleich mit 0:11 ins Hintertreffen und verloren ihr schwächstes Viertel dieser Saison 7:21. Erst im zweiten Viertel fanden die Skyliners allmählich ihren Rhythmus und gestalteten es ausgeglichen, wodurch sie aber immer noch mit einem deutlichen 22:34-Rückstand in die Halbzeitpause gingen.

Mit Wiederbeginn starteten die Skyliners eine furiose Aufholjagd, verkürzten mit 16:6-Lauf auf 38:40 (27.). Doch die Berliner, die ohne den an Magen-Darm-Problemen laborierenden Derrick Byars spielten, reagierten clever und lagen zum Viertelende wieder 45:38 vorn.

Skyliners Frankfurt (Punkte, Würfe, Rebounds, Einsatzzeit):

Doliboah 14 6/12 8 32:40

Allen 15 9/18 6 31:54

Reese 13 6/14 5 27:09

McKinney 5 3/7 0 26:10

Robertson 2 1/3 3 21:47

Moyer 2 2/6 1 20:00

De Mello 0 0/0 0 14:47

Calhoun 2 1/3 4 14:01

Franke 0 0/0 1 6:36

Nolte 0 0/3 2 4:56

Aubrey Reese brachte die Skyliners zu Beginn des Schlussviertels auf 41:45 heran, doch die Berliner, die in Julius Jenkins (15 Punkte) und Immanuel McElroy (10 Punkte, 13 Rebounds) ihre besten Spieler hatten, zogen wieder davon und sahen beim 55:45 3:20 Minuten vor Schluss schon wie sichere Sieger aus. Doch Reese brachte die Skyliners noch einmal auf 52:55 heran und zwang Berlin damit zu einer Auszeit. 1:11 Minute waren da noch auf der Uhr. Der Berliner Rashad Wright vergab im nächsten Angriff zwei Würfe, doch die Berliner holten zweimal den Offensivrebound. Mit zwei Freiwürfen erhöhte McElroy 17 Sekunden vor Schluss auf 52:57. Ein Freiwurf von Reese bei noch zehn Sekunden auf der Uhr und zwei Freiwürfe von Jenkins brachten den Endstand.

„Einerseits haben wir es nach einem schlechten Start geschafft, gegen Alba Berlin zurück zu kommen und das ohne zwei wichtige Spieler“, sagte Skyliners-Trainer Murat Didin, „andererseits haben wir die Chance zum Sieg am Schluss selbst aus der Hand gegeben. Das ist bitter.“

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare