2. Eishockey-Liga: Hart erkämpfter 4:3-Sieg gegen Ravensburg

Stocher-Tor von Breitkreuz erlöst Löwen

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Torjubel zum 4:3 für Frankfurt: Torschütze Brett Breitkreuz.

Frankfurt - Im Verfolgerduell der Zweiten Eishockey-Liga bezwangen die Löwen Frankfurt die Towerstars aus Ravensburg mit 4:3 (2:0; 0:2; 2:1). Bis zum Happy-End mussten das Team von Trainer Kehler lange zittern.

Die Towerstars kamen als „Mannschaft der Stunde“ an den Ratsweg, mit der Empfehlung von 20 Treffern aus den vorangegangenen drei Siegen. Die 3656 Besucher erwarteten somit ein Offensiv-Spektakel, zumal die Löwen besonders zu Hause ebenfalls treffsicher sind. Im Tor setzte Coach Tim Kehler wieder auf den Finnen Antti Ore, nachdem er beim freitäglichen Auswärtssieg in der Lausitz (2:1) dem jungen Philip Lehr eine Chance gab, die der zu nutzen wusste. Die Löwen starteten wie die Feuerwehr, wollten die Gäste förmlich überrennen und gingen durch Justin Kirsch (3.) früh in Führung. Kaum 120 Sekunden später erhöhte Brett Breitkreuz, als sich die Ravensburger Abwehr dem Dauerdruck der Gastgeber nicht erwehren konnte.

Zu Beginn des Mittelabschnitts schienen die Löwen mit den Gedanken noch in der Kabine und bekamen schon nach 20 Sekunden den Anschlusstreffer durch Austin Smith. Auch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten, als die Ravensburger in Überzahl agierten. Über den Treffer gab es kurze Diskussionen, aber der ehemalige Lions-Profi Lasse Kopitz, der nun eine Schiedsrichter-Karriere anstrebt, entschied zu Recht auf Tor für die Gäste vom Bodensee.

Bad Nauheim bezwingt Löwen Frankfurt: Bilder

Die Pausenansprache von Kehler schien gewirkt zu haben, die Löwen fanden ins Spiel zurück. Das Tor machte aber Ravensburg, dass damit erstmalig in Führung ging. Doch die Frankfurter antworteten postwendend in Überzahl durch Dennis Reimer (48.). Und weil die numerische Überlegenheit so gut funktionierte, setzte Brett Breitkreuz noch einen drauf, als er im Nachstochern mit dem Siegtreffer erfolgreich war (54.). „Unsere Antwort nach dem Rückstand war beeindruckend und hat mir in diesem großartigen Spiel sehr gut gefallen“, sagt Kehler. Damit verabschieden sich die Löwen auf Platz drei in die Länderspielpause.

ulan

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