160 Starts in Offenbach

Suppenschüssellauf: "Man kann nicht locker laufen"

Auf dem Weg zum Sieg in der Offenbacher Suppenschüssel. Die Rodgauerin Lisa Oed vom SSC Hanau-Rodenbach (rechts) triumphierte bei den Frauen auf der Strecke über vier Kilometer. Foto: Eyßen

Offenbach – Bei der zehnten Auflage des Suppenschüssellaufs des Offenbacher LC gab es 160 Starts. Einige der Teilnehmer traten bei den vier angebotenen Crossläufen gleich mehrfach an. Siege gab es für Athleten aus der Region, aber auch aus Nordrhein-Westfalen. Von Sascha Eyßen

Die SG Wenden ist Stammgast beim Suppenschüssellauf, der Verein aus dem Sauerland hatte 2016 sogar schon einmal die acht Erstplatzierten gestellt. Auch diesmal war der Verein in der Suppenschüssel gut vertreten. Simon Huckestein siegte im Hauptlauf über acht Kilometer in 26:55 Minuten. Huckestein lief von Beginn an vorne weg. „Das war bei der vierten Teilnahme mein zweiter Sieg“, freute sich Simon Huckestein nach der Wiederholung seines Vorjahreserfolges. „Es war zwar insgesamt schön zu laufen, aber dennoch hinten raus ziemlich hart. Man kann die Suppenschüssel einfach nicht locker laufen. Egal was man macht, das ist immer eklig. Am besten Kopf aus und irgendwie durch“, machte Huckestein deutlich, dass die Cross-Strecke auch bei deutlichem Vorsprung eine Herausforderung ist. Simon Huckestein siegte nach sechs Runden vor Christian Oppel (27:30, Wohltuer GmbH) und seinem Vereinskollegen Fabian Jenne (27:46).

Bei den Frauen gewann W50-Läuferin Vera Martens vom TV Waldstraße Wiesbaden in 36:37 Minuten vor Jamie Obier (41:17, Dynafit Trailheroes) und Miriam Kiefer (42:46, SC Steinberg). Chiara Kaiser (ebenfalls SC Steinberg) wurde in 44:22 Fünfte. Für Vera Martens war es die zweite Teilnahme in Offenbach. „Es hat im vergangenen Jahr so viel Spaß gemacht, da haben wir gesagt, dass wir wieder kommen. Es ist echt ein schöner, familiärer Lauf“, meinte Martens, die im vergangenen Jahr Fünfte geworden war.

Bilder: 160 Starter beim zehnten Suppenschüssellauf

Den Lauf über vier Kilometer dominierte der SSC Hanau-Rodenbach. Dominik Müller siegte in 13:10 Minuten vor seinem Vereinskollegen Julius Hild (13:25) und Marco Giese (13:40) von der SG Wenden. Für Müller, der im Herbst zu Hanau-Rodenbach wechselte, war es der erste Auftritt beim Suppenschüssellauf. „Eigentlich bin ich ja Langstreckenläufer und wollte die acht Kilometer laufen. Mein Trainer hat aber gesagt, dass vier Kilometer reichen, da die Strecke sehr anstrengend ist. Ich weiß nicht, ob ich das noch drei zusätzliche Runden ausgehalten hätte“, berichtete Sieger Dominik Müller. Die Plätze vier (Karsten Fischer, 14:12) und fünf (Evan Habtemichael, 14:44) gingen ebenfalls an den SSC Hanau-Rodenbach.

Bei den Frauen siegte in Lisa Oed (14:52 Minuten) ebenfalls eine Läuferin des SSC Hanau-Rodenbach. Für die aus Rodgau stammende Oed, die vor Clara Costadura (15:19, Spiridon Frankfurt) und Katharina Rach (16:25, Spiridon Frankfurt) siegte, war es ebenfalls der erste Start beim Suppenschüssellauf. Elena Taubel (16:37, SSC Hanau-Rodenbach) wurde Vierte.

Den Schülerlauf über zwei Kilometer gewann Tristan Kaufhold vom SSC Hanau-Rodenbachin in 8:42 Minuten vor Henning Judt (9:43, SG Langen) und Emilio Maccioni (10:09, Steinberg). Schnellste Schülerin war Tabea Kiefer vom SC Steinberg in 9:32 Min. vor Linda Habtemichael (9:59, SSC Hanau-Rodenbach) und Tessa Sofie Böttcher (10:38, ASC Darmstadt).

Die erste Suppenschüssel des Tages hatte Tim Eggleston (LC Olympia Wiesbaden) überreicht bekommen. Er gewann den Sprint über 800m in 2:49 Minuten vor Peter Wolfenstädter (2:53, WeRunFrankfurt) und Juan David Ospina Garzon (2:59, LG Eintracht Frankfurt). Schnellste Frau war Katharina Rach von Spiridon Frankfurt in 3:10 Minuten vor den U12-Läuferinnen Maja Levatic (3:47, TAV Eppertshausen) und Nimora Habtemichael (3:54, SSC Hanau-Rodenbach). U10-Läuferin Anastasia Meletidou von der LG Offenbach kam in 4:55 Min. als Vierte des Gesamtklassements ins Ziel.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare