Training der Baskets nicht ganz so ergiebig

Langen – Die Krankheitswelle hat die Zweitliga-Basketballerinen der Rhein-Main Baskets erreicht. Pia Dietrich, Nathalie Zehender, Sari Cornelius und Saskia Stegbauer mussten zumindest die eine oder andere Einheit absagen, Monika Wotzlaw fehlte beruflich bedingt.

„Das Training war nicht ganz so ergiebig“, nimmt es Trainer Thorsten Schulz mit Humor. Zumal erwartungsgemäß auch Maddie Torresin die Couch der Halle vorziehen musste. Die Kanadierin hatte sich beim Sieg gegen Ludwigsburg eine Rückenprellung zugezogen, wird am Sonntag (16 Uhr) in Weiterstadt und wohl auch die Woche drauf gegen Mainz fehlen. „Immerhin kann sie wieder sitzen“, sagt Schulz.

Die Baskets (10 Punkte) wollen zumindest Rang acht verteidigen, im Idealfall noch ein paar Plätze klettern. Der Tabellenfünfte Weiterstadt (13) gehört zu den Mannschaften in Reichweite. „Das ist eine stabile Truppe, erfahren und robust“, warnt Schulz, der insbesondere die Centerin Kaylee Kilpatrick auf der Rechnung hat. Die 1,90 Meter große Amerikanerin erzielt mehr als 15 Punkte im Schnitt. „Sie wird immer besser“, lobt Schulz, der froh ist, wieder Paula Süssmann aufbieten zu können. Die 17-Jährige - auch für das U18-Bundesligateam im Einsatz -, zeigte gegen Ludwigsburg ihre stärkste Saisonleistung (16 Punkte) und soll mit Alica Köhler die Arbeit unter den Brettern verrichten.

Vorteile für sein Team sieht Schulz auf den Außenpositionen. Auch, wenn die Kanadierin Jamie Hutcheson zuletzt bei ihren Abschlüssen schwächelte. Für den Trainer kein Grund zur Sorge: „Ihre Würfe waren gut herausgespielt und werden sicher auch wieder fallen. Umso wichtiger ist es doch, Spiele zu gewinnen, wenn Leistungsträgerinnen mal einen schwächeren Tag haben. Wir werden es als Team lösen.“ jp

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