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TSG Bürgel wirft sich wieder an die Spitze

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Von: Patrick Leonhardt

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Kaum zu stoppen: Milos Kreckovic (rechts) traf siebenmal für die TSG Offenbach-Bürgel beim 35:16 gegen die SG RW Babenhausen: Links: Torwart Moritz Schlett.
Kaum zu stoppen: Milos Kreckovic (rechts) traf siebenmal für die TSG Offenbach-Bürgel beim 35:16 gegen die SG RW Babenhausen: Links: Torwart Moritz Schlett. © hartenfelser

Offenbach – Mit einem 35:16-Sieg gegen Rot-Weiß Babenhausen übernahmen die Handballer der TSG Bürgel in der Oberliga Hessen Süd wieder die Tabellenführung. Dagegen kassierte die HSG Hanau II gegen Münster eine überraschende 23:26-Heimniederlage.

TSG Bürgel - Rot-Weiß Babenhausen 35:16 (19:9). Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute hoch konzentriert“, zeigte sich TSG-Trainer Marko Sokicic mit der Einstellung seiner Mannschaft zufrieden. „Das ist nicht selbstverständlich, wenn man gegen den Tabellenletzten spielt“, betonte er.

Zehn Minuten lang hielten die Gäste mit, dann setzten sich die Hausherren mit einem 9:0-Lauf frühzeitig ab, nach 20 Minuten war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Auch nach der Pause ließ Bürgel nicht nach, legte gleich mit vier Toren hintereinander los. Die Gastgeber wechselten munter durch, alle Spieler bekamen ihre Einsatzzeiten, auch weil einige Akteure nach überstandenen Corona-Erkrankungen noch nicht 100-prozentig fit sind. Timo Cohen fiel verletzungsbedingt komplett aus, dafür durfte der 18-jährige Jonas Schlereth, Linksaußen aus der eigenen Jugend, ran und erzielte auch einen Treffer. Enttäuscht war dagegen Babenhausens Trainer Ferenc Szlauko: „Wir haben schlecht angefangen, nicht das umgesetzt, was wir in der Pause besprochen haben. Bürgel kann nicht unser Maßstab sein. Die TSG war die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen.“ Bei Babenhausen gab der ehemalige Offenbacher Florian Küchler sein Debüt, zudem gehörte in Florian Muster ein Spieler der zweiten Mannschaft dem Kader an.

Spielfilm: 3:2 (6.), 6:3 (10.), 15:3 (20.), 17:8 (28.), 19:9 - 23:9 (35.), 26:11 (42.), 27:14 (47.), 33:14 (54.), 35:16

Zeitstrafen: 3:3 - 7m: 3/3 - 6/8

TSG Bürgel: Hoppenstaedt, Gezer; Hoffmann (1), Kaiser (1), Acic (1), Ahouansou (1), Pjanic (1), Lehmann (2), Schlereth (1), Kretschmann (7), Wagenknecht (8/3), N. Lenort (4), Büdel (1), Kreckovic (7)

Rot-Weiß Babenhausen: M. Schlett, Palmy; Krause, Bohrer, Muster, Erk (4/1), Göbel, Pieroth (2/1), Sillari (6/4), Habenicht (1), Becker, Zappe (1), Küchler (2), Schielke

HSG Hanau II - TSG Münster 23:26 (7:10). Hanau trat mit einer ersatzgeschwächten jungen Mannschaft an, ging aber dennoch mit 4:1 in Führung. Dann aber ließen die Gastgeber viele Möglichkeiten ungenutzt, in den letzten 19 Minuten der ersten Hälfte gelangen nur noch drei Tore. Nach dem Wechsel kämpfte sich die HSG wieder heran, doch mit einem 5:0-Lauf machte Münster, angeführt vom ehemaligen Hanauer, Spielertrainer und 13-fachen Torschützen Daniel Wernig, alles klar. „Taktisch haben wir es zwar über das ganze Spiel hinweg richtig gemacht, aber unsere Chancenverwertung war einfach katastrophal“, sagte HSG-Trainer Norbert Wess – angesichts von fünf vergebenen Siebenmetern und einer unterirdischen Wurfquote auf der rechten Seite eine nachvollziehbare Reaktion.

Spielfilm: 2:0 (5.), 4:1 (11.), 4:7 (19.), 7:8 (27.), 7:10 - 12:12 (37.), 12:15 (41.), 16:17 (45.), 17:18 (47.), 17:23 (53.), 20:25 (58.), 23:26

Zeitstrafen: 6:10 - 7m: 3/8 - 5/7 - Rote Karte: Heller (23./Münster)

HSG Hanau II: Gronostay, Naß; Bachmann (1), Graichen (1), Horn (8/2), Kirchherr, Kreuzkam, Reinhardt (3/1), Schiefer (4), Steiner (1), Stengel (3), Wadel (1), Niederhüfner (1)  leo/rob

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