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TV Langen in der Defensive zu nachlässig

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Hanau/Langen - Vor den „Wochen der Wahrheit“ steht Basketball-Drittligist TV Langen: Den Auftakt macht die Partie gegen Absteiger BG Karlsruhe. Die Hanau White Wings treten zum Derby bei den im Aufwind befindlichen Fraport Skyliners Juniors an.

TV Langen - BG Karlsruhe (Sa., 19.30 Uhr). Wo genau steht der TV Langen in der noch jungen Saison in der ProB? Aufschlüsse darüber werden die nächsten Aufgaben geben. „Für mich sind das so etwas wie die Wochen der Wahrheit“, sagt Manager Jürgen Barth vor den Duellen mit den ambitionierten Teams aus Karlsruhe und Rhöndorf. „Danach wissen wir, wo die Reise hingeht.“ Hakte es zu Saisonbeginn noch etwas im Angriff, zeigte in den vergangenen beiden Spielen die Defensive einige Nachlässigkeiten. „99 Punkte gegen Speyer und 96 Punkte in Schwelm sind zu viel, da müssen wir uns steigern“, betont Barth. Offensiv zeigt die Formkurve hingegen nach oben, nicht nur wegen der 118 Punkte gegen Speyer. „Wir haben auch in Schwelm über 30 Minuten ordentlich gespielt und den Ball gut laufen lassen“, sagt der TVL-Manager. Die BG Karlsruhe um Ex-Nationalspieler Rouven Roessler bezeichnet Barth als „harte Nuss“ Überragend beim Tabellensechsten ist der amerikanische Aufbauspieler James Dorsey, der knapp 20 Punkte im Schnitt erzielt.

Fraport Skyliners Juniors - Hanau White Wings (Sa., 16 Uhr). In der Vorsaison waren die White Wings mit Abstand das beste Team aus der Region und beendeten die Hauptrunde der Südstaffel auf Platz eins. Zu Beginn dieser Spielzeit wurden die Hanauer erneut in den Kreis der Aufstiegsanwärter gehoben, laufen aber als Vorletzter hinterher. Auch die Konkurrenz aus Langen und Frankfurt hat sie überholt. Die Erstliga-Reserve der Skyliners belegt den fünften Platz und feierte zuletzt vier Erfolge in Serie. „Wir haben uns als Team gefunden und können in der Saison viel erreichen“, sagt Center Tim Oldenburg. Auch in Hanau ist mit dem Trainerwechsel wieder die Hoffnung zurückkehrt. Trotz der Niederlage gegen Würzburg zeigte sich Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus nicht unzufrieden. „Kampfgeist und Moral stimmen, wir müssen nur lernen, einen Vorsprung auch mal souverän über die Zeit zu bringen.“ Dabei helfen soll der amerikanische Flügelspieler Cory Cooperwood, der gegen Würzburg ein ansprechendes Debüt gab.

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jp

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