Basketball: Dreierschütze und „echte Kante“ sollen noch kommen

TV Langen Manager Barth ist zufrieden mit Trainer und Team

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Center Julian Bölke zählt auch in der neuen Saison zu den Stützen des TV Langen.

Langen - Der Kader des TV Langen nimmt Gestalt an. Und er ähnelt stark dem der vergangenen Saison in der 1. Basketball-Regionalliga. In Center Julian Bölke gab ein weiterer Leistungsträger seine Zusage.

Der 29-Jährige stand in 20 Spielen auf dem Feld und erzielte durchschnittlich 7,6 Punkte. „Mit seiner Physis und Routine wird Julian auch im kommenden Jahr ein wichtiger Baustein für das Team sein“, ist Manager Jürgen Barth überzeugt. Allerdings muss sich Bölke einem kleinen Eingriff am Knie unterziehen und wird erst später in die Saisonvorbereitung einsteigen.

Damit sind es acht Spieler des letztjährigen Kaders, die erneut zum Stamm zählen. „Es geht gut voran“, meint Barth. Einzig Julius Martiny hat sich entschieden, die Sportart zu wechseln, wird sich als Leichtathlet versuchen. Auf zwei Positionen will sich der TVL noch verstärken. Mit einer „echten Kante“ (Barth) auf der Centerposition sei man im Gespräch, müsse aber schauen, ob sich beim Spieler Beruf und Sport verbinden ließen. Zudem soll ein Amerikaner zum Team stoßen, der seine Stärken beim Distanzwurf hat. „Auf den größeren Positionen sind wir auch durch die Verpflichtung von Ruben Spoden ganz gut aufgestellt, aber unsere Dreierquote war zuletzt durchwachsen“, erklärt der TVL-Manager. Eine Rückkehr von Preston Ross, Top-Scorer der vergangenen beiden Jahre, ist damit unwahrscheinlich. Der Flügelspieler sondiert derzeit mit seinem Agenten den Markt.

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Aber auch so sieht Barth den Kader insgesamt stabiler aufgestellt, zumal nur wenige neue Spieler integriert werden müssen. Auch die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer Markus Kühn ließe sich gut an. „Er hat immer mal wieder Spiele von uns angeschaut und ist ja auch ein alter Bekannter in Langen. Das passt gut zusammen“, betont Barth. (jp)

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