Judoclub Samurai in Speyer

Unentschieden als Ziel

Offenbach - Wenn die Athleten des JC Samurai in der 1. Judo-Bundesliga Süd auswärts die Möglichkeit auf Punkte haben, dann am Samstag (17 Uhr) beim Mitaufsteiger Speyer.

In Großhadern (1:13), in Abensberg (2:12) und am 15. September in Leipzig waren oder werden sie wohl chancenlos sein.

Die Offenbacher sind mit einem Unentschieden und drei Niederlagen Tabellenletzter – punktgleich mit dem Judoteam Heidelberg/Mannheim, Erlangen hat zwei Punkte auf dem Konto, Speyer drei. Zwei Klubs steigen am Saisonende ab. „Die Jungs aus Speyer sind nicht unschlagbar. Sie dürften auf einem ähnlichen Level sein wie Rüsselsheim. Ein Unentschieden wäre gut für uns“, sagt Markus Seifert (Klasse bis 90 kg). Gegen Rüsselsheim hatten die Offenbacher trotz starker Teamleistung mit 6:8 verloren.

Sie warten also noch immer auf den ersten Sieg in der 1. Bundesliga. Gegner JSV Speyer hat ihn am vergangenen Samstag beim 11:3 in Erlangen geholt und geht entsprechend mit breiter Brust gegen die Samurai-Athleten auf die Matten. Teamchef Michael Görgen-Sprau sagt: „Nach dem Erfolg in Erlangen ist das nächste Ziel natürlich der erste Heimsieg in der 1. Bundesliga, und den wollen wir gegen Offenbach einfahren. Wenn uns das gelingt, dann wären das schon zwei Riesenschritte in Richtung Klassenerhalt.“

Das wollen die Offenbacher natürlich verhindern. Allerdings fehlen Andreas Fischer (Klasse bis 60 kg; verletzt), Fabian Kühn (Klasse bis 66 kg, privat verhindert), Daniel Gleim (Klasse bis 73 kg; Knieprobleme) und Alexander Schönfeld (Klasse bis 100 kg; verletzt). Da der zuletzt ausgefallene Alexander Bimmermann (Klasse bis 60 kg) dabei ist, könnte Brian-Miles Smith in die Klasse bis 66 Kilogramm aufrücken. „Da haben wir wieder mehr Möglichkeiten. Aber es wird schwierig, denn Speyer hat einfach mehr Auswahl im Kader als wir“, sagt Samurai-Trainer Francesco Liotta. (app)

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Rubriklistenbild: © Archivbild: Hartenfelser

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