Hanau

Verbandsliga: 1960 Hanau braucht drei Punkte

Die Spieler des SC 1960 Hanau wollen heute Abend wieder jubeln. Archivfoto: TAP

Fußball. Der 1:0-Sieg am Sonntag gegen die Sportfreunde Frankfurt war wie eine Befreiung für den SC 1960 Hanau. Jetzt soll nachgelegt werden. „Nur ein Sieg heute Abend (18.30 Uhr) bei Germania Ober-Roden hält uns auf Kurs“, fordert Antonio Abbruzzese einen weiteren Dreier seiner Mannschaft.

Von Gert Bechert

Dabei gibt sich der 51-Jährige keinen Illusionen hin. „Das ist eine gute Mannschaft, die am Ende unter den ersten Fünf landet“, hat der HSC-Trainer eine hohe Meinung von der Germania. Ober-Roden liegt punktgleich mit dem HSC (beide zehn Zähler) auf Platz acht, hat aber erst fünf Spiele ausgetragen. Nur zum Saisonstart gab es eine 2:5-Klatsche in Wald-Michelbach, danach folgten drei Siege und ein Unentschieden. Und das ohne den Torjäger der vergangenen Jahre. Marco Christophori-Como ist aufgrund einer schwerwiegenden Verletzung ins zweite Glied zurückgetreten, hat aber auch im B-Team noch kein Spiel bestritten. Jetzt müssen andere ran. Wie Mohammed Hakimi, der mit vier Treffern die interne Torjägerliste anführt. Aber auch Ex-Bundesligaprofi Fabian Bäcker ist ein steter Gefahrenherd.

Beim HSC ist die Personallage derzeit nicht ungetrübt. Mit Melih Gültekin, Kim Werner, Aleksandar Mastilovic und Daniel Erbe fallen vier Spieler aus. Umso froher ist Abbruzzese über die Rückkehr von Travis Parker. „Travis ist eine weitere Option für mich, da er vielseitig einsetzbar ist.“

Rotation denkbar

Parker gehört auf jeden Fall heute Abend zum Kader, ob er von Anfang an dabei ist, ließ Abbruzzese offen. In der Startelf steht auf jeden Fall wieder Baris Özdemir. Er war vergangene Woche in Urlaub und kehrte erst kurz vor dem Spiel gegen die „Speuzer“ zurück, weshalb Ugur Erdogan den Vorzug erhielt. Heute Abend dürfte der Ex-Bruchköbeler zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Abbruzzese ist froh, über einen großen Kader zu verfügen. „Wir spielen heute und schon wieder am Samstag in Wald-Michelbach. Da muss man rotieren können.“ Dabei denkt er besonders an Takero Itoi. „Wie er die rechte Außenbahn rauf und runter flitzt, ist schon imponierend, aber auch kräftezehrend.“ Mit Parker einen Spieler für die gleiche Position zu haben, freut ihn.

Laut Abbruzzese hat seine Mannschaft etwas gutzumachen. „Letzte Runde handelten wir uns zu Hause gegen die Germania eine 1:5-Klatsche ein, das muss korrigiert werden.“ Er ist sehr zuversichtlich. „Ich habe das Gefühl, dass alle an einem Strang ziehen, das ist die Grundvoraussetzung für den Erfolg.“ Und den hat der selbst ernannte Titelkandidat zur Maxime erklärt.

Quelle: Hanauer Anzeiger

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