Erster Auftritt für Heimatklub TGS Hausen

Vorfreude bei Rückkehrer Haase

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Nationalspieler Robert Haase (vorne, im EM-Spiel gegen Spanien) trifft am Samstag mit der TGS Hausen auf Münster.

Offenbach -  Bei Robert Haase reiht sich derzeit ein freudiges Ereignis an das nächste. Am Sonntag hatte der Obertshausener mit der deutschen Nationalmannschaft im Siebenerrugby den historischen zweiten Platz bei der EM belegt. Einen Tag später stand sein 23. Geburtstag an. Von Christian Düncher 

Und am Samstag wird der Student, der zuletzt für den Erstligisten RG Heidelberg aktiv war, erstmals wieder für die TGS Hausen auflaufen.

„Ich freue mich nach über vier Jahren Abwesenheit von meinem Heimatverein sehr auf das erste Spiel“, sagt Haase, der neben einigen neuen auch auf zahlreiche bekannte Gesichter treffer wird. „Aber natürlich bin ich auch sehr gespannt auf die ganze Saison in der 2. Liga, da ich gegen viele Mannschaften noch nie gespielt habe.“ Zum Beispiel gegen die RT Münster, bei der Hausen am Samstag (15 Uhr) antreten muss. Für die Gastgeber ist es das erste Spiel, für die TGS schon das zweite nach dem 49:19-Auftakterfolg gegen die TuS Düsseldorf. Und auch diesmal sind die „Löwen“ aus Hausen klarer Favorit. „Alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung“, weiß Haase.

Er selbst will versuchen die „positive Stimmung vom letzten Turnier der EM-Serie ins Spiel der TGS Hausen einfließen zu lassen. Der Vizeeuropameistertitel war fürs ganze Nationalteam eine riesige Belohnung für die harte Arbeit der vergangenen Jahre und für mich das beste vorzeitige Geburtstagsgeschenk, das ich mir machen konnte.“

Neben Haase wird in Georgi Elisashvili (RK Heusenstamm) ein weiterer Zugang aus der 1. Liga sein Debüt geben. Außerdem steht Christian Bettner nach Auslandsaufenthalt erstmals zur Verfügung. Alle kann die TGS bestens gebrauchen, denn in Firas El Chami (verletzt), Tobias Apelt, Marvin Seifert sowie Sale Ibarra (alle privat verhindert) fallen vier Leistungsträger aus. Zudem ist der Einsatz von Kapitän Luca Frischkorn (angeschlagen) offen. An der Ausgangslage änderte das jedoch nichts. „Ziel ist es, das Maximum von fünf Punkten aus diesem Spiel zu holen und oben dran zu bleiben“, so Trainer Benoit Grob.

Hausen soll aber nicht nur seine Pflichtaufgabe erfüllen. Der Coach hofft außerdem auf ein „besseres Zusammenspiel“, nachdem er mit der gegen Düsseldorf gezeigten Leistung nicht so zufrieden war. Trotz der vielen personelle Änderungen ist er sicher, „dass wir die Probleme abstellen werden“.

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