Coup gegen Heidelberg

Hanau White Wings spielen endlich wieder mit Herz

Hanau – Trainer Simon Cote fiel eine riesige Last von den Schultern, die Spieler jubelten und die Fans feierten auf der Tribüne: Ein Bild mit Seltenheitswert bei den Zweitliga-Basketballern der Hanau White Wings.

Doch nach dem 74:64, dem vierten Saisonsieg, war die Freude riesig. Erst recht, weil nur wenige dem Schlusslicht diesen Coup gegen die aufstrebenden Heidelberger zugetraut hatten.

„Es war ein großartiger Sieg für uns. Wir haben defensiv sehr stark und vor allem mit Herz gespielt. Jeder einzelne Spieler hat einen wichtigen Beitrag geleistet“, freute sich Cote. In der Tabelle zogen die Hanauer mit dem Vorletzten Baunach gleich (beide acht Punkte), der allerdings eine Partie weniger bestritten hat. Bis zum rettenden Ufer sind es aber noch sechs Zähler.

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Und dennoch wirkte der Erfolg wie ein Befreiungsschlag, zumal die White Wings über weite Strecken einem Rückstand hinterhergelaufen waren. Kritisch wurde es im dritten Viertel, als sich Heidelberg auf zwölf Punkte absetzte. „Wir haben aber nie aufgegeben und ab diesem Zeitpunkt den Gegner früher angegriffen“, erklärt Cote. Das Konzept ging auf und mündete in einer Aufholjagd mit Happy End, da Hanau am Ende sämtliche seiner elf Freiwürfe verwandelte.

Hanau: Pinson (21), Talley (19), Angerer (16), Choice (11), Eichler (4), Woods (2), Diouf (1), Nicolay, Crawford, Bauer (jp)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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