Skyliners bangen vor Spiel drei um Chris Moss

Wood gibt Alba viele Rätsel auf

Frankfurt (jp) - Als Basketball-Experte hat sich Gordon Herbert längst einen Namen gemacht. Doch der Trainer von Bundesligist Skyliners Frankfurt scheint auch ein Freund des Spiels mit dem gelben Filzball zu sein.

„Es ist wie beim Tennis, jede Mannschaft hat einen Satz gewonnen, aber es ist eben ein Match über bis zu fünf Sätze“, erklärte der Kanadier vor dem dritten Spiel des Play-off-Halbfinales heute (19. 15 Uhr/Sport1) gegen Serienmeister Alba Berlin.

Mit einem Erfolg in der Ballsporthalle könnten sich die Skyliners - um Herberts Vergleich fortzuführen - den ersten Matchball für den Finaleinzug sichern. Der Endspielgegner wird im zweiten Halbfinale zwischen Bamberg und Oldenburg (Stand 1:1) ermittelt. Das Momentum und die Historie spricht für die Frankfurter, die sichmit dem sensationellen Sieg in Spiel zwei den Heimvorteil zurückerkämpft haben. Dreimal standen die Skyliners im Halbfinale um die Meisterschaft, dreimal gewannen sie auch die dritte Begegnung.

Auf Zahlenspiele dieser Art legt Herbert freilich keinen großen Wert. Vielmehr hofft der Kanadier auf einen weiteren Gala-Auftritt seines Spielmachers DaShaun Wood, der in Berlin einmal mehr zum Matchwinner avancierte. Über weite Strecken der Partie agierte der US-Amerikaner unauffällig, ehe er in der Schlussphase die Partie im Alleingang entschied. Selbst Alba-Trainer Muli Katzurin scheint etwas ratlos, wie er seine Spieler gegen den flinken Frankfurter einstellen soll. „Ob wir es schaffen Wood zu kontrollieren, hängt nur von ihm selbst ab. Wir haben darauf wenig Einfluss“, sagt Katzurin.

Auf der Gegenseite wird sich Herbert überlegen müssen, wie er die Berliner Hünen um Center Yassin Idbihi aus dem Spiel nehmen kann. Die Skyliners sind auf den großen Positionen schwächer besetzt als der Gegner. Zudem hat sich Stammcenter Chris Moss erneut an der Wurfhand verletzt und klagt über große Schmerzen. Sein Einsatz wird sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Fällt Moss aus, wären Marius Nolte und Kimmo Muurinen unter den Brettern auf sich alleine gestellt.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare