Formel 1

Internationale Pressestimmen zum Großen Preis der Toskana

Hat in der Toskana seinen 90. Grand Prix gewonnen: Lewis Hamilton (r). Foto: Miguel Medina/Pool AFP/AP/dpa
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Hat in der Toskana seinen 90. Grand Prix gewonnen: Lewis Hamilton (r). Foto: Miguel Medina/Pool AFP/AP/dpa

Mugello (dpa) - Beim Grand Prix der Toskana hat der britische Mercedes-Pilot und sechsmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton in Mugello seinen 90. Erfolg in der Motorsport-Königsklasse gefeiert. Der Brite liegt damit nur noch einen Sieg hinter Rekordweltmeister Michael Schumacher.

Zu dem Rennen schreiben internationale Medien:

FRANKREICH: "L'Équipe": "Auch wenn das Ergebnis des ersten Grand Prix der Toskana am Sonntag in Mugello nichts Außergewöhnliches war (Doppelerfolg für Mercedes, Lewis Hamilton vor Valtteri Bottas), war der Weg dorthin lang und ereignisreich."

GROSSBRITANNIEN: "The Guardian": "Das Ergebnis sah vertraut aus, aber erst nachdem Chaos und Unheil Farbe in den Großen Preis der Toskana gebracht hatten. Lewis Hamilton ging als Sieger in Mugello hervor mit seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas als Zweitplatzierten, aber erst nachdem der Weltmeister seine Führung verloren hatte, das Rennen zweimal unterbrochen worden war - einmal wegen eines schweren Unfalls, aus dem vier Fahrer mit viel Glück unverletzt davonkamen - und kein Platz im Feld gesichert schien, bis die Zielflagge geschwenkt wurde."

"Daily Mail": "Rote Flaggen, Unfälle, Fehler - all das Chaos in Mugello, und nichtsdestotrotz fährt Lewis Hamilton zu seinem 90. Sieg, einen weniger als Michael Schumachers Spitzenleistung, von der viele dachten, sie würde nie angerührt werden."

SPANIEN: "Marca": "Unfall, Boom, Knall in Mugello"

ITALIEN: "La Gazzetta dello Sport": "Drei Rennen in einem, aber das Ergebnis ist immer dasselbe: Lews Hamilton. Der Engländer im Mercedes gewann einen verrückten Großen Preis der Toskana, der von drei Starts, vielen Unfällen und zwei roten Flaggen geprägt war (...)."

"Corriere della Sera": "Kleines Rot. Im Chaos von Mugello setzt sich Hamilton durch. Ferrari ist nur eine Illusion: 8. und 10.. Wenn sich niemand verletzt hat, dann weil die ultraresistenten Carbon-Materialen, der Halo und alle weiteren Sicherheitsmaßnahmen zu etwas gut waren. Eine Strecke der alten Schule für riskante Emotionen."

"Corriere dello Sport": "Der 1000. GP von Ferrari wird für die desaströse Leistung erinnert werden, die Ferrari auf seiner Strecke geboten hat: Leclerc versucht es, wird aber überholt und Achter, Vettel ist noch weiter hinten."

"La Stampa": "Für Ferrari ist die Party vorbei. Eine weitere Riesenblamage beim Grand Prix des Wilden Westens."

"La Repubblica": "Autoskooter in Mugello. Bei der Party von Ferrari amüsiert sich nur Hamilton."

© dpa-infocom, dpa:200914-99-552210/3

Daily Mail

La Gazzetta dello Sport

Guardian

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