Nach Aussagen von Wolff

Rosberg: Mir ist egal, was eine englische Zeitung schreibt

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Nico Rosberg will sich nicht provozieren lassen. 

Leipzig - Nico Rosberg will sich von den pikanten Aussagen von Mercedes-Teamchef Toto Wolff in der britischen "Daily Mail" nicht provozieren lassen. Wolff und er hätten ein ausgezeichnetes Verhältnis.

"Ich weiß, wie er über mich denkt, daher ist es mir egal, was eine englische Zeitung schreibt", sagte Rosberg der Deutschen Presse-Agentur. "Am Dienstag haben wir bei einem Charity zusammen 600 000 Euro für blinde Kinder gesammelt", betonte Rosberg. Wolff war in der "Daily Mail" mit bemerkenswerten Sätzen zum Teamduell um die Formel-1-Weltmeisterschaft zwischen Rosberg und Lewis Hamilton zitiert worden. "Nico hat alle Waffen eingesetzt, die er hatte", sagte Wolff der Zeitung zufolge. Rosberg sei der Bösartige gewesen. Nach Angaben der Zeitung soll Wolff auch auf die Frage, wer der wahre Intrigant in dem Zweikampf gewesen sei, geantwortet haben: "Der, der nicht mehr hier ist."

Rosberg hatte seine Karriere nach dem WM-Triumph im vergangenen Jahr mit 31 Jahren überraschend beendet. Er hatte sich erstmals gegen seinen mittlerweile 32 Jahre alten britischen Silberpfeil-Kollegen durchgesetzt. In den beiden Jahren zuvor hatte Hamilton jeweils gewonnen.

dpa

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