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Zehnkämpfer Kazmirek Vierter - Eaton erneut Olympiasieger

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20 Jahre nach Frank Busemann mischt wieder ein deutscher Zehnkämpfer bei Olympia vorne mit. Kai Kazmirek hat der erste Tag allerdings viel Kraft gekostet. Er flog erstmal aus den Medaillenrängen.

Kai Kazmirek zeigt eine richtig starke Leistung. Foto: Diego Azubel
1 / 11Kai Kazmirek zeigt eine richtig starke Leistung. Foto: Diego Azubel © Diego Azubel
Beim Stabhochsprung bleibt der beste Deutsche im Rahmen seiner Möglichkeiten, aber nicht alles lief am zweiten Tag glatt. Foto: Franck Robichon
2 / 11Beim Stabhochsprung bleibt der beste Deutsche im Rahmen seiner Möglichkeiten, aber nicht alles lief am zweiten Tag glatt. Foto: Franck Robichon © Franck Robichon
Der Zweitplatzierte Mayer nimmt Arthur Abele in den Arm. In der Zehnkampffamilie unterstützt man sich traditionell. Foto: Antonio Lacerda
3 / 11Der Zweitplatzierte Mayer nimmt Arthur Abele in den Arm. In der Zehnkampffamilie unterstützt man sich traditionell. Foto: Antonio Lacerda © Antonio Lacerda
Auch beim Speerwurf bleibt es für den Ulmer ein verkorkster Wettkampf. Foto: Lukas Schulze
4 / 11Auch beim Speerwurf bleibt es für den Ulmer ein verkorkster Wettkampf. Foto: Lukas Schulze © Lukas Schulze
Rico Freimuth kam nicht durch den Wettkampf. Foto: Michael Kappeler
5 / 11Rico Freimuth kam nicht durch den Wettkampf. Foto: Michael Kappeler © Michael Kappeler
Ashton Eaton legt vor, der Rest versucht ihn einzuholen. Foto: Franck Robichon
6 / 11Ashton Eaton legt vor, der Rest versucht ihn einzuholen. Foto: Franck Robichon © Franck Robichon
Nicht der Sieg zählt, sondern die Zeit. Die hat der Führende natürlich immer im Auge. Foto: Srdjan Suki
7 / 11Nicht der Sieg zählt, sondern die Zeit. Die hat der Führende natürlich immer im Auge. Foto: Srdjan Suki © Srdjan Suki
Sieht aus, wie bei den X-Men, dient aber der Kühlung, nicht den Superkräften: Eaton überlässt nichts dem Zufall. Foto: Diego Azubel
8 / 11Sieht aus, wie bei den X-Men, dient aber der Kühlung, nicht den Superkräften: Eaton überlässt nichts dem Zufall. Foto: Diego Azubel © Diego Azubel
Nicht verwechseln: Damian Warner (l) startet für Kanada, Eaton für die USA. Immerhin: Eaton ist mit Brianne Theisen-Eaton liiert, der drittplatzierten kanadischen Siebenkämpferin. Foto: Yoan Valat
9 / 11Nicht verwechseln: Damian Warner (l) startet für Kanada, Eaton für die USA. Immerhin: Eaton ist mit Brianne Theisen-Eaton liiert, der drittplatzierten kanadischen Siebenkämpferin. Foto: Yoan Valat © Yoan Valat
Beim Zehnkampf darf man die Lockerheit nicht verlieren. Leonel Suarez aus Kuba hat in dieser Disziplin keine Probleme. Foto: Diego Azubel
10 / 11Beim Zehnkampf darf man die Lockerheit nicht verlieren. Leonel Suarez aus Kuba hat in dieser Disziplin keine Probleme. Foto: Diego Azubel © Diego Azubel
Yordani Garcia steht im Ring. Gerade im technisch anspruchsvollen Kugelstoßen können viele Punkte gut gemacht werden. Foto: Diego Azubel
11 / 11Yordani Garcia steht im Ring. Gerade im technisch anspruchsvollen Kugelstoßen können viele Punkte gut gemacht werden. Foto: Diego Azubel © Diego Azubel

Rio de Janeiro (dpa) - Zehnkämpfer Kai Kazmirek hat mit persönlicher Bestleistung einen starken vierten Platz errungen. Der 25-Jährige von der LG Rhein-Wied kam auf 8580 Punkten. Gold gewann wie schon vor vier Jahren in London Ashton Eaton.

Mit 8893 Punkten blieb der Amerikaner zwar hinter seinem Weltrekord (9045), den er 2015 bei der WM in Peking aufgestellt hatte. Eaton stellte aber einen Olympischen Rekord auf.

Der WM-Sechste Kazmirek war nach dem ersten Tag noch auf Silber-Kurs, musste am Ende aber dem Franzosen Kevin Mayer (8834) und dem Kanadier Damian Warner (8666) den Vortritt lassen.

Einen Vorwurf konnte er sich dennoch nicht machen. «Es hat echt Spaß gemacht. Ich bin voll zufrieden», sagte er in der ARD. Im abschließenden 1500-Meter-Lauf konnte Kazmirek die 44 Punkte Rückstand auf den WM-Zweiten Warner nicht mehr wettmachen. Zuvor hatte er persönliche Bestleistungen im Weitsprung (7,69 Meter), 400 Meter (46,75 Sekunden) und mit dem Speer (64,60 Meter) aufgestellt.

Der zuvor als Medaillenkandidat gehandelte Arthur Abele aus Ulm enttäuschte als 15. Er lag am Ende von Krämpfen geplagt im Ziel. Die letzte Medaille eines deutschen Zehnkämpfers hatte vor 20 Jahren Frank Busemann mit Silber in Atlanta geholt. «Geist war willig, Fleisch war schwach», gab Abele zu Protokoll, der sich nach einem Achillessehnenriss im Frühjahr 2015 zurückgekämpft hatte. «Bei mir ist alles am wanken. Muskulär bin ich ein Vollwrack.»

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