Tipps für Frostbeulen

So hat Kälte keine Chance

Mit den richtigen Tipps können sich Frostbeulen gegen die Kälte schützen
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Die Redaktion verrät, mithilfe welcher Kniffe sich auch die größten Frostbeulen in den kalten Wintermonaten ordentlich einheizen und warmhalten können

Der Winter ist da und damit wird‘s auch hier so richtig kalt! Die Redaktion hat deshalb vier feurige Tipps, mit denen sich selbst die größten Frostbeulen bei Minusgraden warmhalten können.

1. Wintergadgets
Wer die kalten Monate möglichst ohne Frieren überstehen will, kann dabei auf eine Fülle an praktischen Gadgets zurückgreifen. Die Palette reicht dabei von Wärmflaschen für Hände und Füße über die klassisch-flauschigen Decken mit Ärmeln bis hinzu Hightech-Schuhsohlen mit integrierten Wärmeakkus.
Doch auch für die ganz alltäglichen Hürden und Tücken hält das Internet einige Rettungen parat. Die Bedienung des eigenen Smartphones kann sich im Winter zum Beispiel zu einer Herausforderung entwickeln – insbesondere dann, wenn man Handschuhe trägt. Wer dann nicht unfreiwillig zur allgemeinen Belustigung beitragen möchte, indem er versucht, das störrische Display mit der Nase zu bedienen, der kann sich im Netz spezielle Smartphone-Handschuhe besorgen. Die sogenannten Touchscreen-Handschuhe findet man bereits für kleines Geld in allen Farben und Formen in gängigen Online-Versandhäusern. Sie ermöglichen dank ihres speziellen Stoffs die Bedienung ohne kalte Finger.

2. Bewegung & Sport
Gegen Kälte hilft Bewegung immer noch am besten. Schon früh morgens ein paar kleine Übungen wie einfaches Dehnen und Strecken, regen die Durchblutung an. Auch Yoga eignet sich ideal, um die Kälte aus den Knochen zu schütteln und stellt insbesondere für Bewegungsmuffel eine entspannte Alternative dar. Da aufgrund der aktuellen Pandemie sämtliche Yoga-Studios geschlossen sind, müssen eifrige Fans des Sonnengrußes allerdings auf Angebote im Netz zurückgreifen. Wer möchte, kann sich zudem an der frischen Luft durch Joggen oder Walken einheizen – denn durch regelmäßige Bewegung und Sport können Muskeln aufgebaut werden, die wiederum vor der klirrenden Kälte schützen. Dabei sollte allerdings auf Sportkleidung, die den Temperaturen angemessen ist, geachtet.

3. Getränke & Essen
Nichts heizt einem an einem kalten Wintertag mehr ein, als warme Getränke und feurig scharfes Essen. Bei den Getränken kann sich jeder seinen persönlichen Favoriten aussuchen. Egal ob Tee, Kaffee oder Fruchtpunsch: Durch die warme Flüssigkeit entspannt sich das Muskelgewebe und die Durchblutung im Körper wird gefördert.
Vorsicht ist allerdings bei alkoholhaltigen Heißgetränken wie dem Glühwein geboten. Alkohol bewirkt im Freien auf lange Sicht genau das Gegenteil. Zwar fühlt man sich innerlich schön warm, doch die Wärme wird ebenso schnell wieder über die Haut nach Außen abgegeben, wodurch es im schlimmsten Fall sogar zu einer Unterkühlung kommen kann.
Wer im Winter auf Bibbern und Zittern verzichten möchte, kann beim Kochen zum Beispiel auf Ingwer zurückgreifen. Aufgrund seiner Schärfe und Würze oft in Tees, Plätzchen oder als Erkältungsheilmittel verwendet, sorgt Ingwer mithilfe seiner Scharfstoffe dafür, dass die körpereigene Wärmeproduktion angeregt wird. Auch Curry und Chilli haben eine ganz ähnliche Wirkung auf den Körper. Dabei sollte man aber natürlich immer die eigene Toleranzgrenze beachten.

4. Wechselduschen
Das erfordert zugegebenermaßen ein gewisses Maß an Überwindung: Beim sogenannten Wechselduschen beginnt man den Duschvorgang wie gewohnt mit einer angenehm warmen bis heißen Dusche. Doch jetzt kommt der eigentliche Clou und für die meisten Menschen damit wohl auch der unangenehme Teil: Das Wasser auf kühl bis kalt stellen und am rechten Fuß beginnend langsam über die Seite bis zur Hüfte nach oben arbeiten. Anschließend geht man über die Innenseite des Oberschenkels wieder zurück zum Fuß und wiederholt den Vorgang auf der linken Seite.
Im nächsten Schritt wendet man sich nun den Armen zu und beginnt dabei wieder zunächst auf der rechten Seite. Über den Handrücken geht es hoch bis zur Schulter und anschließend über die Achsel am Innenarm wieder zurück bis zum Handrücken. Aber lohnt sich die Tortur wenigstens? Ja das tut es! Das abwechselnde Weiten und Verengen der Gefäße regt das Immunsystem an und wirkt sich zudem positiv auf Kreislauf und Kälteempfinden aus.
Wem das noch nicht genug ist, der kann sich an einem kalten Wintertag ein Herz fassen und einfach mal barfuß durch den Schnee spazieren. Das härtet ordentlich ab. Allerdings sollte man es dabei nicht übertreiben – denn Erfrierungen drohen.

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