Gesund essen

Mehr Gemüse essen: So wird‘s was mit der gesunden Ernährung

Viele wollen mehr Wert auf eine gesunde Ernährung legen. Wie schafft man es, mehr Gemüse in den Speiseplan zu bringen?

  • Vegane und vegetarische Ernährung ist im Trend und ist gesund.
  • Durch Gewöhnung oder Austricksen des eigenen Kopfes kann man sich selbst dazu bringen, mehr Gemüse zu essen.
  • Zu gesunder Ernährung gehört auch eine gründliche Vorbereitung, damit man seine Vorhaben auch umsetzt.

Offenbach – Ernährungsexperten raten zu mindestens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag. Vor dieser Zahl muss man allerdings nicht erschrecken. Mit ein paar einfachen Tricks kann es jedem gelingen, gesunde Ernährung in sein Leben zu bringen.

Wir essen zu viel Salz, trinken zu wenig Wasser und sind zu dick: Der durchschnittliche Deutsche steht auf Kriegsfuß mit gesunder Ernährung. Das macht krank und den meisten von uns ist das bewusst. Trotzdem fällt es vielen schwer, ihre schlechten Gewohnheiten umzustellen. Das führt zusätzlich zu einem schlechten Gewissen. Die folgenden Tricks können dabei helfen, die eigenen Vorsätze umzusetzen.

1. Sich an gesunde Ernährung mit Gemüse gewöhnen

Dass es bei Oma immer noch am besten schmeckt, ist sicherlich unumstritten. Aber liegt das nur an den Kochkünsten der Großmutter? Oder hat man „damals“ einfach anders gekocht? Tatsächlich spielen Gewöhnung und Regelmäßigkeit bei unseren Essgewohnheiten eine große Rolle. An neue Geschmäcker muss man sich zuerst gewöhnen. Das beste Beispiel: Den wenigsten wird damals das erste Bier geschmeckt haben. Genauso verhält es sich bei gesunder Ernährung. Wer Gemüse nicht mag, isst es meistens nur selten. Ernährungsexperten haben in Studien herausgefunden, dass Kinder ein Gericht elfmal essen müssen, bis sie sich daran gewöhnt haben. Wer Gemüse hasst, muss sich zunächst vielleicht die ersten Tage quälen. Als Belohnung winkt dafür ein gutes Gewissen und ein gesünderes Leben.

Gemüse ist die Grundlage für eine gesunde Ernährung

2. Schon vor dem Einkauf an gesunde Ernährung denken

Wer für die nächste Woche schon weiß, was auf dem Speiseplan stehen wird, der kann sich auch schon im Vorhinein einen Plan aufstellen, was man denn einkaufen muss. Als kleine Helferlein kann man zusätzlich noch Apps benutzen, die bei der Planung unterstützen. Viele der Apps bieten auch kreative Rezepte zum Nachkochen. Am besten erstellt man eine Einkaufsliste, bevor man sich in Richtung Supermarkt aufmacht. Auch hierbei können Apps helfen, einen Überblick zu behalten. Natürlich muss man sich dann auch an die eigene Liste halten und Impulskäufe vermeiden. Gerade beim Warten an der Kasse lässt man sich schnell zu einem Schokoriegel überreden. Also ist ein eiserner Wille gefragt. Wenn man es dann schafft, sich beim alltäglichen Einkauf zusammenzureißen, steht man später nicht vor einem Kühlschrank voller süßer Versuchungen. Mit diesem Trick erspart man sich dann in der eigenen Küche den Kampf mit dem inneren Schweinehund.

3. Verstecktes Gemüse als gesunde Ergänzung

Wer nicht auf seine gewohnten Mahlzeiten verzichten möchte, kann seine Lieblingsgerichte mit etwas Kreativität und wenig Aufwand aufpeppen. Das Frühstücksmüsli kann man morgens mit frischem Obst vermischen. Gemüse wie Tomaten, Gurken oder Salatblätter sorgt für einen frischen Geschmack auf dem Käsebrot. Beim Filmabend auf dem Sofa statt fettigen und süchtig machenden Kartoffelchips auf gesunde Gemüsechips umsteigen: ganz einfach selbstgemacht aus Äpfeln, Möhren, Roter Bete oder Pastinaken.

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4. Neue Rezepte mit Gemüse ausprobieren

Wirsing-Lachs-Gratin, Quinoa-Grünkernbraten, selbstgemachtes Maki Sushi. Das Internet ist voll von Trend-Rezepten, die man unbedingt ausprobieren sollte. Durch die Abwechslung kommt man leicht aus dem gewohnten Alltagstrott heraus. Neues zu probieren macht Spaß und man kann sich immer wieder von sich selbst überraschen lassen. Und wer weiß, vielleicht entdeckt man sogar ein neues Gemüse-Lieblingsgericht?

5. Fleischanteil in Gerichten reduzieren, dafür mit Gemüse ergänzen

Zum Grillen gehört die Bratwurst immer dazu? Nicht unbedingt! Auberginen, Paprika, Pilze und Zucchini machen sich zum Beispiel wunderbar auf dem Rost. Andere feste Gemüsesorten wie Kartoffeln, Maiskolben oder Kohlrabi sollte man zwar vorkochen, allerdings eignen sie sich dann auch zum Grillen. Das schmeckt nicht nur, sondern ist zusätzlich auch noch gesund. Eine Bolognese lässt sich ganz einfach auch ohne Fleisch zubereiten. Als Ersatz bietet sich natürlich das altbekannte Tofu an. Aber es gibt auch Rezepte, die Linsen, Kichererbsen oder sogar Haferflocken statt Fleisch verwenden. Darüber hinaus kann man auch ganz neue Wege gehen, indem man sogar auf die klassischen Spaghetti verzichtet. Stattdessen lassen sich zum Beispiel aus Zucchini sogenannte Zoodles zubereiten, die für noch mehr Gemüse im Speiseplan sorgen. (spr) *op-online.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Jens Büttner/dpa/picture alliance

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