Haushalt

Beim Putzen Geld sparen: Mehr als drei Putzmittel braucht niemand

Für den Frühjahrs- und Hausputz sind Spezialreiniger komplett überflüssig. Mit lediglich drei Putzmitteln wird ihre Wohnung blitzsauber.

Offenbach - Ein paar mal im Jahr nehmen viele Menschen Lappen und Schwämme in die Hand und putzen die gesamte Wohnung oder das komplette Haus einmal gründlich durch. Bis in die hintersten Ecken wird alles auf den Kopf gestellt, damit am Ende kein Staub und Dreck mehr zu finden ist. Für jeden Fleck gibt es dabei ein passendes Putzmittel. Die meisten davon sind jedoch überflüssig. Drei Mittel reichen völlig aus, um beim Hausputz alles blitzsauber zu bekommen.

Drogerien, Discounter und Supermärkte bieten zwar unzählige Reinigungsmittel und Putzhelfer an, die den Hausputz vereinfachen sollen. Doch wer seine Wohnung gründlich auf Vordermann bringen will, braucht keine teuren Spezialreiniger.

Mit nur drei Putzmitteln wird die Wohnung blitzsauber. Auch für Fenster ist laut der Verbraucherzentrale kein Spezialreiniger nötig.

Hausputz mit nur drei Putzmitteln: So wird die Wohnung blitzblank

In den meisten Haushalten sammeln sich nach und nach die verschiedensten Putzmittel an: vom Badreiniger über Reiniger für spezielle Oberflächen, Putzmittel gegen Kalkflecken und spezielle Hygienereiniger. Etwa 319.000 Tonnen Reinigungs- und Pflegemittel werden in Deutschland laut dem Umweltbundesamt pro Jahr verkauft. Die meisten von ihnen sind laut der Verbraucherzentrale jedoch unnötig für den Hausputz.

„Einige Reinigungsmittel erwecken den Eindruck, als gehe es beim Putzen um den Kampf gegen gefährliche Mächte. Dabei schaden aggressive Reinigungsmittel Umwelt und Gesundheit“, betont die Verbraucherzentrale. Die Inhaltsstoffe wie Konservierungsmittel oder Duftstoffe, die oft in Spezialreinigern enthalten sind, könnten Allergien auslösen, die Haut oder Atemwege reizen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt daher für den Hausputz ein Trio aus natürlichen Putzmitteln.

Hausputz: Verbraucherzentrale empfiehlt beim Putzen drei umweltschonende Putzmittel

Als Haupt-Putzmittel empfiehlt die Verbraucherzentrale einen neutralen Allzweckreiniger. Dieser kann beim Putzen für die Reinigung fast aller Oberflächen verwendet werden, auch Fußböden und Fenster werden mit einem Allzweckreiniger blitzblank. Beim Hausputz ist dieser also eine Wunderwaffe und kann universal eingesetzt werden. Sollten nach dem Fensterputzen Schlieren zurückbleiben, hilft ein einfacher Trick und die Fenster werden streifenfrei.

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Obwohl der Allzweckreiniger beim Hausputz in der gesamten Wohnung eingesetzt werden kann, kommt das Putzmittel im Bad an seine Grenzen. Dort finden sich oft hartnäckige Kalkablagerungen und auch gegen Urinstein hat der Allzweckreiniger keine Chance. Was also tun, wenn es Kalkflecken an den Badarmaturen, im Waschbecken oder an der Duschwand gibt? Oder wenn sich im WC Urinstein abgelagert hat? Um diese zu entfernen, reicht laut der Verbraucherzentrale ein Essigreiniger oder Zitronensäure.

Hausputz: Putzen leicht gemacht – Hartnäckige Flecken einfach und preisgünstig entfernen

Nicht nur im Bad gibt es jedoch hartnäckige Verschmutzungen. Auch in der Küche ist Essig eine Wunderwaffe und kann dabei helfen, ein verkrustetes Backblech wieder sauber zu bekommen. Allerdings reicht Essig als Putzmittel allein dabei nicht aus. Für Verkrustungen und hartnäckigen Schmutz empfiehlt die Verbraucherzentrale beim Hausputz als drittes Scheuermittel.

MittelAnwendungsgebiet
AllzweckreinigerBei leichten und normalen Verschmutzungen
Essigreiniger/ZitronensäureBei Kalkablagerungen, Urinstein
ScheuermittelBei hartnäckigen Verschmutzungen

Scheuermittel kann fest haftende Verschmutzungen entfernen, alternativ oder zusätzlich kann ein Scheuerschwamm helfen beim Hausputz auch den hartnäckigsten Schmutz aus der Wohnung zu entfernen. Diesbezüglich hat die Verbraucherzentrale einen weiteren Tipp: „Wenn Sie das richtige ‚Putzwerkzeug‘ wählen, brauchen Sie oft weniger Putzmittel, als auf der Verpackung empfohlen.“ Bürsten und Edelstahlschwämme können die Reinigung erleichtern.

Mehr als drei Mittel braucht beim Putzen niemand. (Symbolbild)

Allerdings ist bei der Reinigung von glänzenden, polierten oder beschichteten Oberflächen - wie Plexiglas, Kunststoffen oder Marmor - Vorsicht geboten. Denn diese können beim Putzen schnell verkratzen und sollten nur mit einem weichen Lappen gereinigt werden. (Sarah Neumeyer)

Rubriklistenbild: © Robijn Page/Imago

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