Aufregung um Angebot

Lidl verkauft Designer-Masken - doch es gibt harsche Kritik an der Aktion: „Nein Danke, ich spende da nicht“

Mehrere bunte Stoffmasken, die an einem Stand aufgehängt sind
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Lidl hat aktuell Designer-Masken im Angebot. (Symbolbild)

Im Rahmen einer Aktion verkauft Lidl Designer-Masken. Der Erlös der Masken soll dabei gespendet werden. Doch genau daran gibt es Kritik.

  • Lidl* verkauft Designer-Masken zum Aktionspreis
  • Dabei soll der Erlös teilweise gespendet werden
  • Die Aktion stößt allerdings auf Kritik

Neckarsulm - Passend zu steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland, bietet Lidl Designer-Masken zum Aktionspreis an. Das Muster der Mund-Nasen-Bedeckung wurde von der Promi-Designerin Jette Joop entworfen. Die Stoffmasken sind seit dem 26. Oktober für Erwachsene und Kinder erhältlich. So sollen die Gesichtsmasken nicht nur schützen, sondern auch ein modisches Statement setzen. Dabei geht die Kollektion bereits in die zweite Runde: Schon im Sommer designte Jette Joop Stoffmasken.

Lidl-Aktion stärkt Corona-Nothilfe - Promi-Masken für den guten Zweck

Lidl will einen Teil des Erlöses dabei spenden: Die Einrichtung ist bewusst ausgewählt worden. Die Designerin der Stoffmasken, Jette Joop, ist nämlich Botschafterin für das Deutsche Rote Kreuz. Seit 2003 engagiert sich Jette Joop in zahlreichen Projekten. „Das Thema Maskentragen ist aktueller denn je und leider nach wie vor notwendig. Auch mit unseren neuen Masken unterstützen wir wieder gemeinsam mit Lidl die Corona-Nothilfe des Deutschen Roten Kreuzes“, so die DRK-Botschafterin in einer Pressemitteilung.

Instagram-User sind schockiert über die Lidl-Masken - „finde es absolut unethisch“

Auf Instagram veröffentlicht Lidl ein Foto der Aktion. Dabei sind die Instagram-User überhaupt nicht begeistert. „Ich persönlich finde es absolut unethisch, wenn aus einer Katastrophe, was die Pandemie ja nun letztendlich ist, Profit geschlagen wird, egal wofür und für wen auch immer“, wirft ein User dem Unternehmen vor.

Ein anderer Instagram-User findet die Wahl des Deutschen Roten Kreuz unpassend. „Nein Danke, ich spende da, wo es ankommt, aber nicht dem DRK.“ Dazu finden sich weitere Kommentare. Diese spielen auf eine Folge der RTL-Sendung „Team Walraff“ an, die vermeintliche Missstände in der Organisation thematisiert hat. (jw)

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