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Motten in der Wohnung? Ob an Kleidung oder in der Küche – Diese Tipps helfen

Motten in der Wohnung sind ein wahrer Graus – egal ob in Nahrungsmitteln oder im Kleiderschrank. Mit einigen Tipps kann man sie einfach loswerden.

Offenbach – Ob im Kleiderschrank oder in der Vorratskammer, Motten können eine wahre Plage sein. Hat man sie erstmal entdeckt, ist es meistens schon zu spät, und der Befall hat begonnen. Es folgt ein ewiges Hin und Her aus verschiedensten Chemieprodukten, das am Ende doch meistens in Verzweiflung endet. Es geht allerdings auch anders, mit diesen Tipps.

Aber was sind das eigentlich für Tiere, die ihre Zeit damit verbringen unsere Kleidungsstücke und Lebensmittel im schlimmsten Fall unbrauchbar zu machen? Motten kommen eigentlich immer von draußen in den Haushalt. Entweder fliegen sie durchs offene Fenster oder sie werden in Einkäufen mitgebracht. Sie sind nachtaktiv und suchen sich tagsüber dunkle Stellen. Dort legen sie Eier ab, die wegen ihrer Größe kaum zu erkennen sind.

Motten im Haushalt: Larven fressen sich durch Kleidung und Verpackungen – Plage schnell erkennen

Für den Schaden, der im Haushalt angerichtet wird, sind tatsächlich die Larven verantwortlich. Diese haben in ihrer dreimonatigen Lebensdauer jede Menge Zeit, um sich durch Stoffe und Verpackungen zu fressen. Danach verstecken sie sich in engen Lücken, um sich zu verpuppen. Als Falter leben die Tiere dann nur 18 Tage. Doch nicht alle Motten sind zwingend eine Bedrohung.

Von den hundertausenden an Mottenarten, die es weltweit gibt, sind eigentlich nur zwei für den Haushalt schädlich. Die sogenannten Kleider- und Lebensmittelmotten. Vom Äußeren gibt es zwischen den verschiedenen Arten keine besonderen Unterschiede. Beide sind bräunlich, wobei Lebensmittelmotten etwas größer werden können. Außerdem vermehren sie sich in unglaublicher Geschwindigkeit.

KategorieKleidermotteLebensmittelmotte (Mehlmotte)
Wissenschaftl. NameTineola bisselliellaEphestia kuehniella
Größe4-9mm10-14mm
FarbeGelb-braunGrau-braun
EierBis zu 250Bis zu 500

Mottenfreier Haushalt: Mit diesen Tipps beugen Sie vor

Lebensmittelmotten mögen vor allem trockene Lebensmittel, wie zum Beispiel Mehl. Kleidermotten hingegen werden von Tierfasern angezogen, also beispielsweise Wolle. In beiden Fällen gilt folgender Tipp: Wer lagert, sollte das luftdicht tun. Vor allem in der Küche ist es einfach und effektiv, trockenes in Glas- oder Tupperware aufzubewahren, statt in Papierverpackungen. Durch diese gehen die Larven nämlich ohne Probleme durch.

Die Larven von Mehlmotten oder Kleidermotten sind eine echte Plage im Haushalt. Doch es gibt Tipps, die helfen.

Bei Kleidung ist das natürlich nicht so einfach. Zumindest aber Textilien, die man längere Zeit nicht benutzt, sollten in Plastiktüten verpackt werden. Alternativ funktionieren auch alte Zeitungen, da die Motten sich nicht gerne durch Tinte fressen. Zur Vorbeugung gehört auch regelmäßiges Lüften, und das generelle Achten auf Sauberkeit. Im Kleiderschrank selbst können außerdem Lavendelsäckchen oder Zedernholzringe eingesetzt werden, um Motten fernzuhalten. Doch was ist zu tun, wenn die Plage schon im Haushalt sind?

Motten endgültig bekämpfen – Mit diesen Tipps

Es gibt eine ganze Reihe an chemischen Mottenfallen. Die sind aber oft nicht effektiv, und außerdem schlecht für Umwelt und Gesundheit. Um das Problem Motte an der Wurzel anzupacken, braucht es Arbeit. Zunächst muss der Ursprung des Befalls ausgemacht werden, also das Nest, aus dem die Larven kommen. Ist das gelungen, kann das befallene Produkt direkt in den Müll. Bei Lebensmitteln sollte auch alles Umliegende entsorgt werden.

Für Textilien, die nicht direkt von den Motten befallen sind, besteht aber noch Hoffnung, mit folgenden Tipps: Entweder möglichst heiß waschen bei mindestens 60 oder für eine Weile ins Gefrierfach oder die Tiefkühltruhe. So oder so muss alles ausgeräumt werden. Nur so kommt man an die Ritzen, in denen sich die Larven gerne verstecken. Die müssen gründlich abgesaugt werden. Danach alle Flächen mit Essigreiniger bearbeiten und trocknen lassen. Selbst die hartnäckigste Motte sollte danach Geschichte sein. (vbu) Auch Stechmücken sind nervig. Mit ein paar Tipps und Tricks ist Mücken aber gut beizukommen. 

Nicht nur Motten können eine echte Plage im Haushalt sein. Diese weiteren Tipps für Verbraucher könnten für Sie interessant sein.

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Rubriklistenbild: © Blickwinkel/imago

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