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Nudeln kochen: Nudelsieb nie in die Spüle stellen

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Von: Anika Hinz

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Nudeln kochen ist nicht gerade schwierig. Beim Abgießen kann man jedoch Fehler machen.

Deutschland - Nudeln kochen lernt man meist schon als Kind. Kein Wunder: Das Zubereiten von Pasta-Gerichten gehört zu den einfachsten Dingen in der Küche. Und doch passieren einem dabei immer wieder Fehler. Zum Beispiel beim Abgießen der Teigwaren im Nudelsieb in der Spüle. Ein simpler Lifehack* schafft hier Abhilfe, berichtet RUHR24*.

LebensmittelNudeln
Kalorien138 Kalorien/100 Gramm (gekocht)
Bekannte NudelsortenSpaghetti, Rigatoni, Farfalle, Penne

Nudeln kochen: Nudelsieb auf keinen Fall zum Abgießen in die Spüle stellen

Egal ob mit Sauce, Pesto, Käse oder Gemüse: Nudeln gehören zu den beliebtesten Gerichten überhaupt. In der Küche sind sie vielseitig einsetzbar und wegen ihrer einfachen Zubereitung und ihres Geschmacks nicht nur bei Kindern sehr beliebt.

Um die Nudeln aus dem Kochtopf zu bekommen und das heiße Wasser abzuschütten, verwenden die meisten Menschen ein sogenanntes Nudelsieb. Es besteht aus Plastik oder Metall und kostet in gängigen Geschäften oft nur ein paar Euro. Neben Nudeln kann man damit auch Kartoffeln oder Gemüse abgießen*.

Ärger um Nudelsieb in der Spüle: Nudeln landen im Abfluss

Im Regelfall stellt man das Sieb in die Spüle und dann leer man den Topf aus. Nudeln oder Kartoffeln landen im Sieb und das Wasser im Abfluss. Anschließend können die Lebensmittel je nach Belieben weiterverarbeitet werden. So die Theorie - denn die Praxis sieht leider oft ganz anders aus: Entweder passt das gekochte Essen nicht ins Sieb oder einzelne Nudeln und Kartoffeln landen in der Spüle.

Nudeln nach dem Kochen einfacher abgießen: Lifehack für die Küche hilft Hobby-Köchen weiter

Um dem Ärger zu entgehen, gibt es einen simplen Trick, mit dem Verbraucher das Essen künftig viel leichter abgießen können:

Anstatt die gekochten Nudeln oder Kartoffeln ins Sieb in der Spüle zu schütten, kann man das Sieb auch einfach in den Topf stellen. Alles, was man dazu braucht, ist ein Sieb, das denselben Durchmesser hat wie der Topf. Und los geht es!

Nudelsieb in den Topf stellen, anstatt in die Spüle: Viele Vorteile dank dieser Taktik

Die beschriebene Taktik hat gleich mehrere Vorteile: Bei richtiger Ausführung, landen keine Nudeln mehr im Ausfluss. Außerdem bleibt das Essen im Topf und somit schön heiß. Im Nudelsieb kühlen Lebensmittel meist ziemlich schnell aus und müssen gegebenenfalls wieder aufgewärmt werden. Das kostet Zeit und Mühe.

Darüber hinaus können die Nudeln im Topf direkt weiterverarbeitet werden: Zum Beispiel, wenn man ein Pasta-Gericht mit Sauce plant oder eine sogenannte „One-pot-pasta“ kochen möchte - ein Gericht, das zwar aus mehreren Zutaten besteht, aber nur in einem Topf zubereitet wird.

Nudeln, Fusilli (gekocht) werden nach dem kochen abgeschuettet
Viele stellen das Nudelsieb in die Spüle und geben dann die Pasta rein. Ein Fehler, mit einem Trick geht es viel einfacher. (Symbolbild) © Rene Traut/Imago

Nudelwasser ist ein wertvolles Hilfsmittel in der Küche und im Haushalt

Übrigens: Das Wegschütten von Nudelwasser ist gar nicht so sinnvoll*, wie man vielleicht denken mag. Denn das stärkehaltige Wasser kann für verschiedene Zwecke extrem gut weiterverarbeitet werden.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Zum Beispiel beim Spülen: Die Stärke in der Flüssigkeit eignet sich als ideales Reinigungsmittel. Allerdings sollte sie vor dem Benutzen gut ausgekühlt sein. Denn dadurch wird die Konsistenz fester, ähnlich wie einem Gelee. Auch als Haarkur oder Düngemittel für Pflanzen eignet sich das Nudelwasser ebenso wie für die Zubereitung von leckeren Saucen*, Pesto oder Dips. Durch die Stärke in dem Wasser werden diese schön cremig. Guten Appetit! *RUHR24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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