Tipps für den Haushalt

Nudelwasser ist ein wahres Wundermittel - Auf keinen Fall wegschütten

Nudeln sind beliebt wie eh und je. Wer das Wasser nach dem Kochen aber wegschüttet, macht einen wirklich großen Fehler. Denn es ist ein wahres Alleskönner.

  • Nudeln sind bei den Deutschen sehr beliebt.
  • Wer das Nudelwasser nach dem Kochen wegschüttet, macht jedoch einen schweren Fehler.
  • Nudelwasser ist ein wahres Wundermittel und kann für viele Dinge noch verwendet werden.

Offenbach – Nudeln sind bei den Deutschen sehr beliebt und stehen bei vielen sogar mehrmals in der Woche auf dem Speiseplan. Doch nicht nur die Nudeln an sich sind lecker und nahrhaft, auch das Nudelwasser ist ein wahrer Alleskönner. Wer es nach dem Kochen in den Abfluss schüttet, macht einen großen Fehler.

Nudelwasser bloß nicht wegschütten – Es ist ideal zum Kochen und im Haushalt

Viele Menschen wissen nicht, dass Nudelwasser ähnlich wie Gurkenwasser ein wahres Wundermittel ist. Das liegt an den Mineralien und der Stärke, die durch die Nudeln ins Wasser gelangen. So kann man das Nudelwasser zum Kochen und im Haushalt ideal wieder verwenden. Wir haben alle Tipps für Sie zusammengestellt.

Nudelwasser sollten Sie nicht einfach wegschütten.

1. Geschirr spülen: Wer keine Spülmaschine zu Hause hat und seine Geschirr mit der Hand spülen muss, findet im Nudelwasser den idealen Helfer. Dafür sorgt die Stärke im Wasser. Das Wasser muss man vor dem Geschirrspülen allerdings abkühlen lassen. Dadurch wird die Konsistenz fester, ähnlich wie bei Gelee. Sollte diese Effekt nicht oder nur schwach auftreten, sollte man das Nudelwasser in den Kühlschrank stellen.

Nudelwasser eignet sich bestens für ein entspanntes Fußbad

2. Pflanzendünger: Ähnlich wie Kaffeesatz eignet sich das Nudelwasser perfekt zum Düngen von Blumen und andren Pflanzen. Die Mineralien darin sind nämlich nicht nur für den Menschen, sondern auch für Pflanzen richtig gut. Wichtig ist vor allem, dass das Nudelwasser nicht zu heiß ist. Die Temperatur darf maximal lauwarm sein. Wenn das Wasser zu salzig ist, sollte man es ebenfalls nicht zum düngen verwenden, denn dann schadet es den Pflanzen.

3. Fußbad: Kaum zu glauben: Wer gern seine Füße bei einem Fußbad entspannt, kann bedenkenlos zu Nudelwasser greifen und sich das Geld fürs Fußbad aus dem Laden sparen. Denn die Mineralien im Wasser sorgen dafür, dass die Füße schön weich werden. Wichtig ist beim Fußbad allerdings die richtige Temperatur: Sie sollte zwischen 40 und 50 Grad betragen, weil man sich sonst die Füße verbrennt.

Nudelwasser macht die Haare schön

4. Haarkur: Dieser Tipp ist etwas für echte Sparfüchse. Wer kein Geld für eine teure Haarkur ausgeben möchte, setzt einfach auf Nudelwasser. Denn es sorgt für seidigen Glanz. Und so geht‘s: Das Wasser so weit abkühlen lassen, dass man sich nicht verbrennt, und es sich dann über den Kopf schütten und gleichmäßig einmassieren. Die Kur muss etwa zehn Minuten einwirken und danach mit reichlich Wasser und Shampoo ausgespült werden.

5. Soßen, Dips und Pesto: Durch die Stärke ist das Nudelwasser die perfekte Grundlage, um Soßen, Dips und Pestos zu binden. Sie werden dadurch schön cremig. Wichtig ist, dass das Nudelwasser dabei noch heiß ist.

Nudelwasser eignet sich perfekt zum Kochen

6. Suppen und Eintöpfe: Genau wie bei Soßen eignet sich das Nudelwasser perfekt als Basis für Suppen und Eintöpfe. Bei beiden ersetzt es Wasser oder Brühe zum Aufgießen.

7. Bohnen und Linsen: Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen sollen nicht selten über Nacht eingeweicht werden. So garen sie leichter und sind für den Menschen besser verdaubar. Dabei ersetzt man das Wasser aus dem Hahn einfach durch Nudelwasser. Dadurch wird die Garzeit kürzer und der Geschmack intensiver.

Nudelwasser macht Brot und Pizza richtig lecker

8. Brot- und Pizzateig: Wer schon einmal Pizza oder Brot selbst gebacken hat, weiß, dass er dafür Wasser und Salz benötigt. Das Nudelwasser enthält beide Komponenten und sorgt nebenbei noch für zwei positive Effekte: Der Geschmack wird intensiver und der Teig bindet durch die Stärke noch besser. (Von Christian Weihrauch)

Rubriklistenbild: © picture alliance/Marijan Murat/dpa

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