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Stechmücken: Simple Hausmittel helfen gegen juckende Stiche der Insekten

Ihr Surren nervt und wenn sie zustechen, wird es erst unangenehm: Stechmücken. Mit ein paar Tipps und Tricks ist Mücken aber gut beizukommen. 

  • Stechmücken sind besonders bei hohen Temperaturen im Sommer* ein Problem.
  • Wie Sie Insekten im Haus und Mückenstichen wirksam vorbeugen.
  • Welche Hausmittel bei juckenden und schmerzhaften Stichen helfen.

Offenbach – Sommerzeit ist Mückenzeit. Bei Hitze und hohen Temperaturen sind Mücken in geschlossenen Räumen und im Freien meistens auch nicht weit weg. Meist schwirren sie mit summender Geräuschkulisse um uns herum und rauben uns in lauen Sommernächten den letzten Nerv. Aber nicht immer ist Chemie notwendig, um Stechmücken zu bekämpfen. Es gibt viele Mittel aus der Natur, die Mücken fernhalten und juckende Mückenstiche lindern. Dabei ist der Aufwand oft gering und Hausmittel gegen Mücken vor der eigenen Haustür, im Garten oder in der Natur zu finden.

Welche Hausmittel helfen, um Mücken schon aus dem Haus und vom Körper fernzuhalten, und was Sie gegen juckende und schmerzende Stiche tun können: Hier einige Tipps und Tricks gegen Mücken und Mückenstiche.

Welche Hausmittel helfen gegen Stechmücken und ihre Stiche? Wir liefern Ihnen nützliche Tipps und Tricks gegen diese lästigen Insekten im Sommer.

Mücken im Haus: Diese Hausmittel helfen gegen Stechmücken und Stiche

  • TRICK 1: Mücken fühlen sich angezogen vom Schweiß der Menschen. Deshalb sollten Sie im Sommer regelmäßig duschen. Das Tragen von langer, weiter und am besten weißer Kleidung, zum Beispiel aus Leinen, die die Haut bedeckt, hilft gegen Mückenstiche.
  • TRICK 2: Stellen Sie Kräuter und Pflanzen vor das Fenster und auf den Balkon. Vor allem die Düfte von Lavendel, Thymian, Katzenminze und Zitronenmelisse sind ein wirksames Hausmittel gegen Stechmücken und halten sie fern.
  • TRICK 3: Ätherische Öle auf der Haut haben eine ähnliche Wirkung: Mücken mögen Eukalyptusöl und Zitronengrasöl nicht und bleiben fern.
  • TRICK 4: Das klassische Fliegennetz vor den Fenstern oder um das Bett hält Mücken weitgehend fern.

Hausmittel gegen Mückenstiche: Das hilft gegen Juckreiz, Schwellungen und Entzündungen

Ganz ohne Mückenstiche durch den Sommer zu kommen, ist fast unmöglich. Besonders am See oder bei lauen Abenden im Garten sind auch die Mücken meist nicht weit weg. Die Tiere lieben die Abenddämmerung und brüten an Gewässern. Deshalb sind Mückenstiche im Sommer auch keine Seltenheit. Aber auch gegen den Juckreiz und die Schwellung von Mückenstichen helfen Hausmittel aus der Natur. Hier finden Sie eine Übersicht mit den wichtigsten Hausmitteln gegen Stechmücken:

  • TIPP 1: Auf keinen Fall sollten Sie die Mückenstiche aufkratzen. Dadurch kann es zu schmerzvollen Entzündungen kommen. Ein natürliches Hausmittel gegen den Juckreiz von Mückenstichen ist Spucke. Diesen Trick kennen die meisten Menschen noch aus Kindheitstagen.
  • TIPP 2: Einige Frucht- und Gemüsesorten lindern den Juckreiz der Mückenstiche und lassen die Schwellung zurückgehen. Eine aufgeschnittene Zwiebel kann zum Beispiel bei Mückenstichen helfen: Das Schwefelöl der Zwiebel wirkt desinfizierend. Die Säure einer Zitrone mildert den Juckreiz. Eine aufgeschnittene Scheibe Kartoffel, die zuvor im Kühlschrank lag, kühlt die Schwellung und lässt sie zurückgehen.
  • TIPP 3: Zahnpasta ist der Geheimtipp unter den Hausmitteln gegen Mückenstiche im Sommer. Die ätherischen Öle in der Zahncreme mildern den Juckreiz des Stiches.
  • TIPP 4: Auch Essig wirkt desinfizierend gegen Mückenstiche. Eine kühle Essig-Kompresse kann die Schwellung lindern.

Mücken und Mückenstiche sind im Sommer sehr lästig. Aber zum Glück sind einige der besten Hausmittel gegen Stechmücken und Mückenstiche vor der eigenen Haustür in der Natur, im Garten oder im heimischen Supermarkt zu finden. Falls sich jedoch ein Stich entzündet oder Sie unter schmerzhaften, großen Schwellungen leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Auch bei Fernreisen sollten Sie sich zuvor von einem Tropenmediziner beraten lassen. (Von Delia Friess)

Der Biss der Kriebelmücke kann lebensgefährlich sein. Auch zwei Frauen aus Kassel wurden von der Kriebelmücke*, die unter anderem an der Fulda ihr Unwesen treibt, angegriffen. Manche Mücken können auch Krankheiten übertragen. Im Jahr 2019 war zum Beispiel die Tigermücke auf dem Vormarsch.* *fnp.de, hna.de und op-online.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Andreas Lander/dpa-Zentralbild/dpa

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