Sommerferien

Urlaub in den USA trotz Einreisestopp: Wer dennoch in die Staaten fliegen darf

Die Skyline von New York im Abendlicht.
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New York (USA) gilt bei vielen als Urlaubstraum. Doch was ist während der Corona-Pandemie möglich? (Archivbild)

Die Urlaubslust kehrt zurück und auch die USA sind wieder das Wunschziel vieler Deutscher. Doch was ist während der Corona-Pandemie überhaupt möglich?

Offenbach/Washington – Von dem städtischen Gewusel in New York zu der sonnigen Westküste in Kalifornien: Viele Menschen träumen von Urlaub in den USA. Während die große Distanz und die Visums-Vorgaben dabei schon immer für mehr Aufwand gesorgt haben, als es bei innereuropäischen Reisen der Fall ist, sorgt Corona seit einiger Zeit für zusätzliche Hürden. Wer also plant die Ferien im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verbringen, muss jetzt genau aufpassen.

Die USA wurden von der Corona-Krise hart getroffen und haben nun, ähnlich wie Deutschland, auch mit einer sinkenden Impfbereitschaft zu kämpfen. In einer präsidentiellen Verordnung hat US-Präsident Joe Biden vergleichsweise harte Vorgaben bezüglich Urlaubs- und Aufenthaltsbestimmungen gemacht.

Urlaub in den USA: Ausnahmen trotz Corona-Einreiseverbot

Demnach gilt ein Einreiseverbot in die Vereinigten Staaten von Amerika für Personen, die sich innerhalb der letzten zwei Wochen in einem Land des Schengenraums aufgehalten haben. Da Deutschland dazuzählt, sieht die Urlaubssituation eher schlecht aus. Allerdings gibt es Ausnahmen, die eine Reise in die USA doch noch ermöglichen.

Wer im Besitz einer Greencard ist und seinen ständigen legalen Aufenthalt somit in den USA hat, ist von dem Verbot ausgenommen. Dasselbe gilt für US-Staatsbürger und deren enge Verwandte sowie Diplomaten und Mitarbeiter internationaler Organisationen. Doch selbst diejenigen, die diese Auflagen erfüllen, müssen einige Dinge beachten. So wird ein maximal drei Tage alter Corona-Test, verlangt, alternativ ein Nachweis über eine Infektion mit dem Virus innerhalb der letzten drei Monate.

Corona-Vorgaben beim USA-Urlaub

Auch wenn das Auswärtige Amt basierend auf alldem von reinen Urlaubsreisen abrät, gibt es also durchaus Gründe, die eine Reise in die USA möglich machen. Doch auch vor Ort müssen Corona-Regeln beachtet werden, die von Staat zu Staat variieren können. Generell gilt, dass drei bis fünf Tage nach der Einreise ein weiterer Test gemacht werden soll. Fällt dieser positiv aus, ist eine siebentägige Selbstisolation vorgeschrieben. Für Nicht-Geimpfte gilt dies im Übrigen in jedem Fall. Für die genauen Vorgaben sollten sich Reisende die lokalen Bedingungen der jeweiligen Gebiete anschauen.

Die direkte Reiseverbindung zwischen den USA und Deutschland besteht weiterhin trotz Corona. Dennoch müssen auch bei Weiter- und Rückreise einige Umstände beachtet werden. Der Flughafentransit ist für Deutsche nämlich nicht möglich, sofern sie sich nicht in den letzten zwei Wochen vor der Einreise außerhalb des Schengenraums und weiterer Gebiete aufgehalten haben, in denen Einreiseverbot herrscht. Auch die Grenzen nach Kanada und Mexiko sind grundsätzlich geschlossen.

Nach dem USA-Urlaub: Welche Corona-Regeln gelten bei der Rückreise?

Wie das Auswärtige Amt allerdings mitteilte, sind Reisen von den USA nach Deutschland zu allen Zwecken seit dem 20. Juni wieder erlaubt. Allein für den Flugverkehr wird auch hier ein Impfnachweis, ein negativer Corona-Test oder eine Genesungsbescheinigung verlangt. (vbu)

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