Verbraucher

Löcher im T-Shirt: Woher kommen sie, was kann man dagegen tun?

Unschöne Löcher in T-Shirts entstehen oft durch Reibung. Doch es gibt einige Tricks, mit denen die Kleidung dauerhaft lochfrei bleibt.

  • Kleine Löcher in T-Shirts oder anderen Kleidungsstücken sind ärgerlich.
  • Sie entstehen oft durch Reibung.
  • Durch das Tagen von „Crop Tops“ können die Löcher vermieden werden.

Frankfurt - Viele Menschen kennen das Problem: Es steht ein besonderes Ereignis mit Freunden oder der Familie an. Vielleicht ein Essen in einem schicken Restaurant oder ein Kinobesuch. Zu diesem Anlass möchte Mann oder Frau das schönste T-Shirt tragen. Der Kleiderschrank wird geöffnet, das gute Stück herausgeholt und dann folgt der Schock. Winzige Löcher haben den Stoff zerstört und der Ärger ist groß. Doch woher kommen diese Löcher und was kann dagegen getan werden?

Löcher im T-Shirt entstehen durch Reibung

Meistens sind nicht etwa kleine Schädlinge im Kleiderschrank für die Löscher verantwortlich. Besonders bei Beschädigungen im Bereich des Bauches ist schlichtweg die Reibung schuld. Das berichtet die Zeitschrift „Bild der Frau“. Eine Gürtelschnalle kann der Verursacher der Löcher sein. Sitzt man mit einem Gürtel an der Hose am Schreibtisch, kommt es oft zu Reibung zwischen der Schnalle und dem Tisch. Wenn das T-Shirt dann zwischen Gürtelschnalle und Tisch klemmt, treten die ungeliebten Löcher auf, wie es im Internetportal „Smarticular“ zu lesen ist.

Laut eines Berichts von „Bild der Frau“ kommt auch der Hosenknopf als Übeltäter infrage. Ähnlich wie beim Gürtel entsteht Reibung zwischen dem Knopf und beispielsweise einem Tisch. Trägt man das T-Shirt über der Hose, kann es leicht dazwischen geraten und Schaden nehmen.

Löcher in der Kleidung: Kunststoffclip über den Hosenknopf schieben

Um solche ärgerlichen Löcher zu vermeiden, gibt es einige Lösungen. Wer sein T-Shirt gern über der Hose trägt, sollte sich einen mechanischen Schutz anschaffen. Ein Kunststoffclip, den man über den Knopf der Hose schieben kann und der so die Reibung zwischen Metall und Shirt verhindert, hilft gegen die unliebsamen Löcher. Das berichtet die Zeitschrift „Brigitte“.

Außerdem besteht die Möglichkeit, andere Styling-Varianten auszuprobieren. Das Tragen von Hosen ohne Knöpfe, wie beispielsweise Leggings oder Jogginghosen, verringert das Risiko von Stoffschäden. Wer es etwas modischer mag, könnte auf die „Crop Tops“ setzen. Das sind Shirts, die so kurz sind, dass sie höchstens mit dem Saum die Hose berühren, wie auf der Homepage von der Zeitschrift „Brigitte“ zu lesen ist.

Löcher im T-Shirt: Reißverschluss immer nach unten klappen

Auch der Reißverschluss der Jeans kann dafür sorgen, dass das Lieblingsshirt plötzlich Löcher aufweist. Wenn der Zipper des Verschlusses nicht vollkommen hinter der verdeckenden Stoffleiste verschwindet oder sogar nach oben klappt, kann sich das T-Shirt unbemerkt dort verfangen, heißt es auf der Homepage von „Smarticular“. Deshalb ist es wichtig darauf zu achten, dass der Verschluss immer nach unten geklappt ist.

Treten die Löcher nicht nur im Bauchbereich des T-Shirts auf, stecken eventuell andere Gründe hinter den Beschädigungen. Abstehende Ecken in der Waschmaschinentrommel können dafür verantwortlich sein, dass das Lieblingsshirt nicht mehr tragbar ist. Deshalb unbedingt die Waschmaschine nach herausstehenden Teilen überprüfen und diese, wenn möglich entfernen.

Waschmaschine: Kleidung mit Knöpfen auf links drehen

Es empfiehlt sich auch das T-Shirt nicht mit Kleidungsstücken, die Knöpfe und Reißverschlüsse besitzen, gemeinsam zu waschen. Lässt sich dies nicht vermeiden, sollten die Kleidungsstücke mit Knöpfen auf links gedreht und alle Reißverschlüsse geschlossen werden, wie die „Bild der Frau“ empfiehlt. Bei besonders empfindlichen T-Shirts ist die Nutzung eines Wäschesacks ratsam.

Motten im Kleiderschrank sorgen oft für Löcher in den T-Shirts.

Tatsächlich können auch Motten für die Löcher verantwortlich sein. Besonders Kleidungsstücke aus Wolle und Seide sind gefährdet. Mit den Materialien werden die Nachkommen gefüttert und Kokons in den Kleiderschränken gebaut, heißt es auf dem Portal „Smarticular“. Um dem Mottenbefall zuvorzukommen, sollte der Kleiderschrank regelmäßig aufgeräumt und sauber gemacht werden. Außerdem helfen Lavendel-Beutel, Zedernholz und Essig. Das berichtet die „Bild der Frau“.

Löcher mit Nadel und Faden stopfen

Sollte das Lieblingskleidungsstück bereits Löcher haben, gibt es mehrere Möglichkeiten diese zu schließen. Wer geschickt im Umgang mit Nadel und Faden ist, kann die Löcher stopfen. Aufbügelbare Patches verschließen die unschönen Löcher ebenfalls. Mit etwas Fantasie ist es auch möglich, ein löchriges T-Shirt eigenständig neu zu gestalten. Das Upcycling von alten Kleidungsstücken ist momentan angesagt und dadurch können Geld und Ressourcen gespart werden. (Tobias Ketter)

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare