Tipps und Tricks

Staub langfristig loswerden: Wie Sie am besten putzen

Staub wischen zählt wohl zu den unbeliebtesten Aufgaben. Noch viel schlimmer ist, wenn der Staub direkt nach dem Putzen zurückkommt. So machen Sie es sich leichter.

  • Staub wischen ist nervig – mit ein paar einfachen Tipps und Tricks kann man es sich aber erleichtern.
  • Neben den am besten geeigneten Putzlappen spielt auch die Technik eine entscheidende Rolle
  • Und welchen Effekt hat eigentlich Weichspüler auf Staub?

Offenbach - Wer kennt das nicht? Gerade hat man mit einem Staubtuch über eine Oberfläche geputzt, da legt sich dort schon wieder der Staub ab. Es ist zum Verzweifeln. Doch es gibt ein paar Tricks und Kniffe, wie man die Wohnung effektiv vom Staub befreien und dafür sorgen, dass der Staub nicht so schnell zurückkommt.

Prävention: Staub von Anfang an vermeiden

16 Monate verbringen wir in unserem Leben laut „Brigitte“ mit Putzen. Eine lange Zeit, die wir sicher besser nutzen könnten. Ganz darauf verzichten kann man natürlich nicht, doch wir können die Zeit, in der wir einen Staublappen in der Hand haben, deutlich reduzieren. Und so banal, wie das jetzt klingen mag: vermeidet man von Anfang an den Staub, spart man sich einiges ein Zeit.

Dazu gibt es zwei einfach Tipps. Der erste ist das Lüften. Öffnet man Morgens und Abends für wenige Minuten die Fenster, wird die trockene und staubige Wohnungsluft gegen frische Luft ausgetauscht. Darüber hinaus sollte man für eine höhere Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen sorgen. Denn Feuchtigkeit ist der größte Verbündete im Kampf gegen den lästigen Staub.

Richtig Staub wischen: Ein trockenes Tuch wirkt kontraproduktiv

Um mehr Luftfeuchtigkeit in einen Raum zu bekommen, einfach eine Schale mit Wasser auf einen warmen Heizkörper stellen. Die Verdampfung sorgt für mehr Feuchtigkeit, der Staub wird gebunden und eine rasche Ausbreitung verhindert. Wer dazu noch seinen Raum verschönern möchte, kann auf eine Zimmerpflanze zurückgreifen. Die filtert zusätzlich noch andere Schadstoffe aus der Luft. Eine Win-Win-Situation.

Ob mit Staubwedel oder Tuch. So werden sie den Staub in der Wohnung am effektivsten los.

Ist der Staub erst einmal da, gibt es Tricks, wie man ihn effektiv loswird. Dabei spielt auch der richtige Putzlappen und die Technik eine Rolle. „Ein trockenes Tuch wirkt eher kontraproduktiv, da es den Staub verschiebt“, erklärt Claudia Windfelder, Online-Coach für Haushaltsfragen, gegenüber „t-online“. „Am besten geeignet ist ein Lappen aus natürlichen Fasern wie Baumwolle.“ Dieser sollte während des Putzens immer wieder ausgewaschen werden.

Neben dem Putzlappen hilft auch die richtige Technik beim Kampf gegen den Staub

Für große Bodenflächen oder Textilien eignet sich im Kampf gegen den Staub ein Staubsauger. Dieser sollte unbedingt mit einem HEPA-Filter ausgestattet sein, da dieser viele Partikel zurückhält. Hat der Staubsauger diesen Filter nicht, wird ein Teil des Staubs direkt wieder in die Luft gepustet – und das wäre suboptimal.

Der Staubsauger ist bei großen Bodenflächen ein guter Helfer im Kampf gegen den Staub.

Neben den richtigen Lappen und Tüchern spielt aber auch die Putztechnik eine Rolle: Um den Staub zusammenzuschieben und aufzunehmen, empfiehlt Haushaltscoach Windfelder die folgende Wischtechnik: „Von oben nach unten, von innen nach außen und von hinten nach vorne. Das Tuch sollte dabei in kreisenden Bewegungen arbeiten, damit der Staub sich an einer Stelle sammelt und gut abgetragen werden kann.“

Weichspüler kann im Kampf gegen den Staub wahre Wunder bewirken

Bedeutet: Erst höher gelegene Positionen reinigen, ehe man den Boden saugt. Denn sonst könnte noch etwas Staub auf den frisch gereinigten Boden fallen. Dabei sollte man immer von hinten nach vorne reinigen, damit auch wirklich der gesamte Staub wegkommt und nicht in den hinteren Ecken zurückbleibt.

Ein letzter, kleiner Trick, um den Staub in der Wohnung effektiv zu bekämpfen, ist Weichspüler. Eine kleine Menge davon im Wischwasser sorgt dafür, dass der Staub nach dem Putzen auf den Oberflächen nicht mehr so gut haften kann. (Melanie Gottschalk)

Neben dem regelmäßigen Staubwischen sollte man sich ab und zu Zeit für einen besonders gründlichen Hausputz nehmen. Nur wer es genau nimmt, wird dabei die versteckten Schmutzfallen in der Wohnung entdecken.

Rubriklistenbild: © Fredrik Von Erichsen/dpa

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