Supermarkt

Mit diesen Tipps schaffen Sie es, nur einmal pro Woche einkaufen zu gehen

Um während der Corona-Pandemie Kontakte mit fremden Menschen zu vermeiden, sollten Sie Ihre Einkäufe auf ein Minimum reduzieren. Diese Tipps könnten Ihnen dabei helfen.

  • In Supermärkten herrscht aufgrund von Gedränge oft ein hohes Ansteckungsrisiko mit Corona*.
  • Daher sollten Sie so wenig wie möglich einkaufen gehen.
  • Damit Sie das schaffen, haben wir einige Tipps zusammengestellt.

Offenbach – Der Wocheneinkauf war eigentlich schon erledigt, doch noch während Sie die Lebensmittel aus der Einkaufstasche ausräumen, fällt Ihnen auf: Mindestens eine wichtige Sache haben Sie vergessen. Also müssen Sie am nächsten Tag nochmal in den Supermarkt – andernfalls könnte das Lieblingsessen nicht gekocht werden. Dabei ist es gerade während der derzeitigen Corona-Pandemie enorm wichtig, Kontakte mit fremden Menschen auf ein Minimum zu reduzieren.

Einkaufen während Corona: mit Maskenpflicht und Abstandsregeln nicht gerade die angenehmste Tätigkeit.

Tipps um weniger oft einkaufen zu müssen: Wochenplan erstellen

Insbesondere in Supermärkten herrscht ein recht hohes Ansteckungsrisiko, da sich zahlreiche Menschen auf engem Raum befinden und die Abstandsregeln vor allem beim Anstehen an der Kasse oft nicht eingehalten werden. Um die Gefahr einer Ansteckung zu reduzieren, sollten Sie daher so selten wie möglich – am besten nur einmal die Woche – einkaufen gehen.

Damit das gelingt, ist es zunächst von Vorteil, einen genauen Wochenplan aller Mahlzeiten aufzustellen – dies empfiehlt auch „t-online.de“. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und notieren Sie alle Wochentage. Zu dem jeweiligen Tag können Sie dann das geplante Frühstück, Mittagessen, Abendessen sowie Snacks notieren. Bei größeren Familien kann sich beispielsweise jedes Familienmitglied einen Wochentag aussuchen, den er oder sie planen darf. Anstelle eines Papiers eignet sich für einen solchen Planer auch eine Tafel hervorragend – ist die Woche vorüber, können die Mahlzeiten einfach weggewischt und neue eingetragen werden.

Wichtige Tipps: Mithilfe eines Einkaufszettels nur einmal pro Woche einkaufen

Anhand dieses Plans können Sie dann einen Einkaufszettel schreiben – entweder digital auf dem Handy oder auf einen kleinen Schmierzettel. Hier hat es Sinn, die jeweiligen Lebensmittel nach Kategorien aufzuschreiben, also beispielsweise alles an Gemüse untereinander. Damit verringern Sie die Wahrscheinlichkeit, etwas auf ihrer Liste während dem Einkauf zu übersehen.

Während dem Schreiben des Einkaufszettels sollten unbedingt die Vorräte geprüft werden. So verhindern Sie, dass Sie entweder zu viele Lebensmittel vorrätig haben oder Ihnen etwas ausgeht. Zu beliebten „Vorrats-Lebensmitteln“ gehören etwa Nudeln, Konserven wie Dosentomaten, haltbare Milch oder Pflanzenmilch sowie Gewürze, Öl, Mehl und Reinigungsmittel (Spülmittel, Waschmittel etc.). Auch hier eignet sich eine Liste oder kleine Tafel gut, um den Bestand der Vorräte zu dokumentieren.

Tipps um weniger oft einkaufen zu müssen: Nie hungrig in den Supermarkt gehen

Während dem Einkauf selbst sollten Sie niemals hungrig sein. Wenn Sie losgehen wollen und merken, dass sich bereits Hunger breitmacht, essen Sie lieber noch schnell eine Scheibe Brot oder ein bisschen Obst. Andernfalls könnten im Supermarkt Impulskäufe folgen und Sie kaufen viel mehr als eigentlich benötigt. Außerdem könnte es sein, dass Sie durch das Hungergefühl unkonzentriert sind und einige Dinge vergessen.

Frische LebensmittelHaltbare Alternative
BeerenTK-Beeren
BrotToastbrot, TK-Brötchen, Pita-Brot
PilzeChampignons aus dem Glas
MilchH-Milch; Hafermilch, Mandelmilch, Dinkelmilch

Da es schwer sein kann, die Woche so zu planen, dass auch gegen Ende der Woche alle Lebensmittel noch frisch sind, hat es Sinn, haltbare Alternativen zu kaufen, auf die Sie in den letzten Tagen der Woche zurückgreifen können. Anstelle von frischem Brot vom Bäcker können Sie Toastbrot oder Tiefkühlbrötchen kaufen, statt frischer Milch haltbare Milch oder Pflanzenmilch und statt frischem Obst und Gemüse tiefgefrorene Alternativen – hier sollten Sie jedoch darauf achten, welche Produkte Sie vor dem Verzehr zunächst erhitzen müssen. (tt) *op-online.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Tobias Hase/dpa

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