Tipp für Verbraucher

Rote Socke in der weißen Wäsche? Dieser Trick retten Ihre Kleidung

Ein kleiner Fehler beim Waschen der Kleidung und es ist passiert. Doch mit einfachen Hausmitteln kann sie wieder entfärbt werden.

  • Schon eine kleine Unaufmerksamkeit genügt und die Wäsche ist verfärbt.
  • Doch wie rette ich meine verfärbte Kleidung?
  • Verbraucher sollten diese einfachen Hausmittel zum Entfärben kennen.

Offenbach – Für viele ist es fast schon so etwas wie ein Albtraum bei der Hausarbeit. Endlich ist die Waschmaschine mit ihrem Waschgang fertig und die Kleidung kann getrocknet werden. Doch ein Blick auf den nassen Berg an Wäsche zeigt: Beim Waschen haben sich die Klamotten verfärbt.

Viele glauben dann, dass die Lieblingsbluse oder das schicke Hemd unwiederbringlich zerstört sind. Und das nur, weil man beim Sortieren etwas vergessen hat. Doch das muss nicht sein, denn es gibt einige Tricks, wie man die verfärbte Wäsche doch noch retten kann. Das müssen Verbraucher beachten.

Verfärbte Wäsche – Was tun, wenn ein Fehler beim Waschen passiert?

Ein einziges buntes T-Shirt kann dafür sorgen, dass sich die komplette Wäsche in der Maschine plötzlich verfärbt. Doch deshalb muss die Kleidung noch lange nicht in den Müll wandern. In Supermärkten und Drogerien gibt es viele unterschiedliche Mittel zum Entfärben zu kaufen. Doch die haben einen Haken, denn es sind echte Chemiekeulen. Enthalten sie beispielsweise Chlor, kann das den Stoff angreifen. Außerdem kann die gesamte Farbe der Wäsche – und nicht nur die unerwünschte Verfärbung – verblassen. Dadurch kann im schlimmsten Fall der kleine Fehler beim Waschen zu einem noch größeren Problem werden. Daher ist es besser, erst einmal einfache Hausmittel auszuprobieren, bevor man zu chemischen Entfärbungsmitteln greift. Das schont die Wäsche und den Geldbeutel.

Programm der WaschmaschineDurchschnittlicher Wasserverbrauch pro Waschgang
Kochwäsche65 Liter
Feinwäsche/Pflegeleicht40-52 Liter
Standard Baumwolle50 Liter
Buntwäsche43 Liter
Eco19 Liter
Quelle: bewusst-haushalten.at

Ein beliebtes Hausmittel ist der Essig. Er enthält auf natürliche Weise Aufheller, die ihre Wäsche wieder in ihrer alten Farbe strahlen lassen können. Ähnlich funktioniert auch Zitronensäure oder Soda. Das Portal „waesche-waschen.de“ empfiehlt, einfach den Saft von zwei Zitronen, drei bis vier Teelöffel Soda oder einen Teelöffel Essig und fünf Liter heißes Wasser in einen Eimer zu geben und die Klamotten darin für einige Stunden einzuweichen. Doch Achtung, der Geruch von Essig ist gewöhnungsbedürftig. Eventuell müssen Sie ihre Wäsche nach dem Entfärben mehrfach waschen, bis sich der Essig-Duft ganz verflüchtigt hat.

Wäsche enfärben: So retten Sie ihre verfärbte Wäsche im Nu

Auch Natron ist ein wahrer Alleskönner im Haushalt und eignet sich gut im Kampf gegen Verfärbungen nach dem Waschen. Bei kleineren Flecken kann das Mittel in die noch feuchte Wäsche eingerieben werden. Bei großen Flecken ist wieder einweichen angesagt. Danach müssen Sie ihre Kleidung nochmals ganz normal in der Maschine waschen und das Problem sollte behoben sein, so das Portal weiter.

Eine andere Möglichkeit die verfärbte Wäsche wieder zu entfärben ist es, einfach ein Spülmaschinentab zu benutzen. Eine Nutzerin auf dem Portal „frag-mutti.de“ rät dazu, das Tab zu den Klamotten in die Trommel der Waschmaschine zu geben, und noch einen Waschgang zu starten. Übrigens: Spülmaschinentabs können im Haushalt vielfältig eingesetzt werden und eignen sich auch hervorragend dazu, die Waschmaschine zu reinigen.

Ein kleiner Fehler und die Wäsche ist verfärbt. Doch einfache Hausmittel helfen dagegen. (Symbolfoto)

Verfärbte Wäsche retten: Chemische Entfärbungsmittel als letzte Möglichkeit

Wenn alle Hausmittel nicht helfen, bleibt immer noch als letzte Möglichkeit ein chemischer Entfärber. Doch hier ist Vorsicht geboten. Nutzen Sie deshalb unbedingt das richtige Mittel, je nach dem um welche Wäsche es sich handelt. Und vor allem: Entfärber sollte nur sehr sparsam verwendet werden, um die negativen Folgen auf Ihre Kleidung weitestgehend zu vermeiden. (Sophia Lother)

Rubriklistenbild: © AndreyPopov/imago-images

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