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Todkranker Hund steckt in Stau fest: Fehlende Rettungsfasse behindert Einsatzkräfte

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Von: Ares Abasi

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Heilbronn: Der kleine Hund Tucker kämpfte um sein Leben und wurde in letzter Sekunde aus dem Stau gerettet.
Heilbronn: Der kleine Hund Tucker kämpfte um sein Leben und wurde in letzter Sekunde aus dem Stau gerettet. © Holger Hollemann / dpa

Rettung in letzter Sekunde: Bei einem Stau auf der A6 hilft die Polizei einem todkranken Hund. Doch der Einsatz verläuft nicht komplett reibungslos.

Heilbronn - Eine Rettungsgasse bei Stau rettet bekanntlich Menschenleben. Dass sie aber auch Tierleben retten kann, zeigte sich am Montag (09.08.2021). Als eine Frau ihren todkranken Hund Tucker in die Heilbronner Tierklinik fahren wollte, blieb sie in einem kilometerlangen Stau stecken. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Heilbronn rief die Besitzerin kurz darauf verzweifelt die Polizei an.

Die Heilbronner Rettungskräfte handelten rasch und eskortierten den kleinen Vierbeiner über die Rettungsgasse in die Tierklinik. „Nach Aussage der Ärzte gerade noch rechtzeitig um Tuckers Leben zu retten“, wie die Heilbronner Polizei auf ihrer Facebookseite berichtete.

Stau auf der A6 bei Heilbronn: „Zahlreiche Fahrzeuge blockierten den Weg“

Doch die Rettungsaktion verlief nach Angaben des Polizeipräsidiums Heilbronn alles andere als gut. „Zahlreiche Fahrzeuge blockierten den Weg, einige versuchten sich sogar an das eskortierende Polizeiauto dranzuhängen“, schreibt die Heilbronner Polizei auf ihrer Facebookseite.

Das Polizeipräsidium gibt auf seiner Facebookseite, Tipps, für das richtige Verhalten bei einem Stau:

Dass die Polizei ein Herz für Tiere hat, zeigte sich bereits im Juni, als Einsatzkräfte einen Habicht an der Autobahn* retteten. *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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