Absturz: Air-Race-Pilot rast ins Wasser

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Air-Race Pilot Adilson Kindlemann stürzt ins Wasser.

Perth - Beim Training zum Red Bull Air Race in Australien kam es zu einem spektakulären Crash. Ein Pilot verlor die Kontrolle und prallte aufs Wasser. Helfer waren sofort bei ihm.

Hier sehen Sie das Video zum Crash

Mit bis zu 370 Stundenkilometern heizen die Piloten knapp über die Wasseroberfläche. Die Teams der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft trainieren gerade Down Under, denn am Wochenende kämpfen die weltbesten Rennpiloten in Perth, Australien wieder um Sekunden. Doch während der Vorbereitung kam es jetzt zu einem folgenschweren Pilotenfehler.

Crash im Wasser: So lief es ab

Knapp über der Wasseroberfläche verlor der Brasilianer Adilson Kindlemann für einen kurzen Moment die Kontrolle, stürzte ab und prallte auf die Wasseroberfläche. Die Maschine überschlug sich und wurde von der Wucht des Aufpralls zerfetzt. Teile des Jets flogen meterweit durch die Luft.

Pilot kam mit leichten Blessuren davon

Minutenschnell waren Helfer an der Unfallstelle und befreiten Kindlemann aus dem Wrack. Unglaublich: er kam mit ein paar leichten Blessuren davon. Zur Sicherheit wurde der Pilot im Royal Perth Hospital untersucht - doch die Ärzte hatten wenig zu tun. "Mir geht es gut. Ich möchte unbedingt bald wieder im Cockpit sitzen!", wird Kindlemann von Red Bull zitiert. Der Brasilianer ist nicht zu schocken und will sogar beim Rennen am Wochenende teilnehmen.

Bei der Red Bull Air Race-WM navigieren die Piloten ihre acht Meter breiten Rennflugzeuge durch 20 Meter hohe Pylone, die im Abstand von zwölf Metern aufgestellt werden und den WM-Parcours markieren. Ziel ist es, so schnell wie möglich den Parcours abzufliegen und so wenig Fehler wie möglich zu machen, wie beispielsweise das Touchieren der Pylone.

tom

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