Australische Ostküste unter Wasser - "biblisches Ausmaß"

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In der Innenstadt von Rockhampton trat der Fluss Fitzroy über die Ufer.

Sydney - Heftige Überschwemmungen haben in Australien die Stadt Rockhampton mit 75 000 Einwohnern von der Außenwelt praktisch abgeschnitten. Eine Frau kam in den Fluten ums Leben.

Nachdem bereits Flughafen und Bahnhof geschlossen waren, mussten am Sonntag auch die Hauptzufahrtsstraßen aus Norden und Süden entlang der Ostküste gesperrt werden. Der stellvertretende Regierungschef des Bundeslandes Queensland sprach von biblischen Ausmaßen der Katastrophe. Die überschwemmte Fläche ist so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen.

In der Innenstadt von Rockhampton trat der Fluss Fitzroy über die Ufer. Die Behörden appellierten an Freiwillige, beim Füllen von Sandsäcken zu helfen, um Häuser vor den Wassermassen schützen zu können.

In Queensland sind etwa 20 Städte von der Außenwelt abgeschnitten. Eine 41 Jahre alte Frau kam ums Leben, als ihr Auto in der Nähe von Burketown von der Straße gespült wurde. Nach einem Mann wurde gesucht, dessen Auto in der Nähe von Gladstone ebenfalls von Wassermassen erfasst worden war. Rund 200 000 Menschen waren von den Überschwemmungen betroffen. Die meisten zogen zunächst zu Freunden und Verwandten.

dpa

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