Briefe mit verdächtigem Pulver an UN

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Polizisten des NYPD untersuchen die Briefe.

New York - Die deutsche und vier weitere Vertretungen bei den Vereinten Nationen haben Postsendungen mit einem verdächtigen weißen Pulver erhalten.

Betroffen sind auch die UN-Missionen von Österreich, Frankreich, Großbritannien und Usbekistan. Erste Analysen ergaben keine Hinweise, dass die Substanz gefährlich sein könnte. In zunächst drei Fällen stellte sich das Pulver als Getreidemehl heraus. Die britische UN-Vertretung war am Dienstag die vorerst letzte, bei der ein Umschlag mit dem rätselhaften Pulver entdeckt wurde. Danach wurden mehrere hundert Mitarbeiter aus dem Bürohochhaus in New York in Sicherheit gebracht.

Einige Kollegen hätten einen Mundschutz aufgesetzt, weil sie besorgt seien, dass mögliche Krankheitserreger in dem Pulver über das Belüftungssystem des Gebäudes verbreitet werden könnten, sagte eine Mitarbeiterin der UN-Vertretung. Mindestens vier der Postsendungen wurden nach Polizeiangaben in der texanischen Stadt Dallas aufgegeben. Drei Sendungen erhielten eine schriftliche Botschaften, in denen das Terrornetzwerk Al Kaida erwähnt wird. Die Ermittlungsbehörden versuchen nun, den Absender ausfindig zu machen.

AP

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