Dalai Lama soll nicht über seine Nachfolge entscheiden

+
Der Dalai Lama soll nicht über seine Nachfolge entscheiden dürfen

Peking - Der Dalai Lama darf aus Sicht Chinas nicht über seinen Nachfolger entscheiden.

Wer das nächste geistliche Oberhaupt der tibetischen Buddhisten wird, entscheide Peking, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums am Montag. Der Titel werde von der Zentralregierung nach dem Tod und der Wiedergeburt des Dalai Lamas vergeben, sagte Sprecher Hong Lei.

Der Dalai Lama hatte am Samstag erklärt, für den Fall, dass er wiedergeboren werde, werde er klare schriftliche Instruktionen hinterlassen. Das Thema werde voraussichtlich erst in einigen Jahren aktuell, sagte der 76-Jährige.

dapd

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.