Suu Kyi darf nicht zu Berufungsverhandlung

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Aung San Suu Kyi

Rangun - Die birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi darf nach Angaben ihres Anwalts nicht an der Berufungsverhandlung über ihre Verurteilung zu weiteren 18 Monaten Hausarrest teilnehmen.

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Suu Kyis Anwalt will Berufung einlegen

Suu Kyi habe den Antrag in der vergangenen Woche gestellt, die Polizei habe ihn aber abgelehnt, erklärte der Anwalt Nyan Win am Mittwoch. Das werfe wieder die Frage auf, wie fair dieses Verfahren sei. Die Berufungsverhandlung soll am Freitag stattfinden. Suu Kyi wurde im August zu weiteren 18 Monaten Hausarrest verurteilt, weil ein Amerikaner ungebeten auf ihr Grundstück gelangt war und sie ihn dort kurz aufgenommen hatte.

Dies wurde als Verstoß gegen die Auflagen des Hausarrests gewertet. Suu Kyi bezeichnete die Verurteilung als unfair. Menschenrechtsgruppen und westliche Politiker vermuteten, dass das Militärregime mit der Verlängerung des Hausarrests sicherstellen will, dass Suu Kyi an der Wahl im nächsten Jahr nicht teilnehmen kann. Die 64-jährige Friedensnobelpreisträgerin hat 14 der vergangenen 20 Jahre in Haft oder unter Hausarrest verbracht. 

ap

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