Wer steckte dahinter?

Private Daten bei MH370-Pilot gelöscht

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Vom privaten Flugsimulator des Piloten der verschwundenen Malaysia Airlines-Maschine sind am 3. Februar Daten gelöscht worden.

Kuala Lumpur - Neue Fragen und neue Dementis bei der Suche nach Malaysia Airlines-Flug MH370: was passierte wann an Bord? Die Suche geht weiter. Eine Spur auf dem Malediven verläuft im Sande.

Auf dem privaten Flugsimulator des Piloten der verschwundenen Malaysia Airlines-Maschine sind am 3. Februar Daten gelöscht worden. Das berichtete der malaysische Polizeichef Khalid Abu Bakar am Mittwoch in Kuala Lumpur. Das Gerät werde weiter analysiert und die Experten versuchten, die gelöschten Informationen zurückzuholen. Verkehrsminister Hishammuddin Hussein betonte: „Alle Crew-Mitglieder, einschließlich der Piloten, sind unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen ist.“

Malediven prüfen Berichte über Sichtung von MH370

Das Militär der Malediven hat unterdessen Augenzeugenberichten widersprochen, wonach am Tag des Verschwindens von Flug MH 370 eine Maschine im Tiefflug über die Inselgruppe im Indischen Ozean gedonnert sei. Weder die Radarstationen des Militärs noch Flughäfen hätten einen derartigen Hinweis aufgefangen, erklärten die Streitkräfte am Mittwoch in einem Statement. Am Vortag hatte die Zeitung „Haveeru“ online berichtet, dass mehrere Bewohner der abgelegenen Insel Kuda Huvadhoo im Dhaal Atoll einen Passagier-Jet gesehen hatten.

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"Ich habe noch nie zuvor einen Jet so tief über unsere Insel fliegen sehen, ich konnte sogar genau die Türen sehen", zitierte "Haveeru" einen Augenzeugen. Das vermisste Flugzeug von Malaysia Airlines war am 8. März mit 239 Menschen an Bord auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden, ohne dass zuvor ein Notruf abgesetzt wurde.

Zwei mögliche Flugkorridore

Anschließend flog die Boeing 777 offenbar noch rund sieben Stunden weiter. Noch immer ist unklar, ob die Maschine abstürzte oder irgendwo landete. Die malaysischen Behörden beschrieben zwei mögliche Flugkorridore. Der nördliche erstreckt sich vom Norden Thailands bis nach Zentralasien, der südliche von Indonesien bis tief in den Indischen Ozean. Die Malediven liegen weit abseits der beiden Korridore.

Die thailändische Luftwaffe berichtete am Mittwoch über neue Erkenntnisse aus dem Radar vom Tag des Verschwindens. Kurz nach dem letzten Funkspruch der Maschine sei ein "unbekanntes Flugzeug" registriert worden, teilte sie mit. Dieses sei jedoch nicht als Bedrohung eingestuft worden. Den Angaben zufolge flog die Maschine sechs Minuten nach dem Funkspruch über dem Südchinesischen Meer wieder zurück in Richtung Kuala Lumpur.

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dpa/afp

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