Täter soll mit Messer bewaffnet gewesen sein

Drei Tote bei Busentführung in Norwegen

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Mit einem Rettungshubschrauber wurden nach der Bus-Entführung in Norwegen am Montagabend Verletzte in die Klinik geflogen.

Oslo - Bei einer Busentführung in der Nähe von Årdal im Südwesten Norwegens sind drei Menschen umgekommen. Zwei Fahrgäste und der Busfahrer sollen bei dem Verbrechen ums Leben gekommen sein.

Wie die Polizei in Sogn og Fjordane am Freitagabend mitteilte, wurden der Busfahrer und zwei Fahrgäste mit einem Messer niedergestochen. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Sein Motiv war zunächst unbekannt.

Der Überlandbus „Valdresekspressen“ war auf dem Weg von Årdal nach Tyin, als sich die grausame Tat ereignete. Andere Autofahrer waren als erste vor Ort. Weil der Bus am Straßenrand stand, glaubten sie, er habe eine Panne oder sei in einen Unfall verwickelt. Ein Augenzeuge sagte dem Fernsehsender TV2: „Wir sahen eine Person in dem Bus und dachten, sie versucht herauszukommen. Aber dann sahen wir plötzlich, dass die Person mit einem Messer umherging. Da haben wir gemerkt, dass die Situation doch eine ganz andere ist.“

Die Feuerwehr war noch vor der Polizei am Tatort und stellte den mutmaßlichen Täter. Der Mann sei in den 50ern und nicht ethnisch norwegischer Herkunft. Die Polizei teilte mit, er sei verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden. Ob er mit den Fahrgästen im Bus bekannt war, konnte sie nicht sagen. Die Polizei geht nicht davon aus, dass sich weitere Passagiere an Bord befanden.

dpa

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