Fünf UN-Blauhelme in Darfur getötet

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Ende Dezember 2007 unterstellten sich ehemalige afrikanische Unionstruppen der UN-Führung in Darfur.

Nairobi/Khartum - Bei einer Serie von Angriffen auf Mitglieder der internationalen Friedenstruppe in der sudanesischen Krisenprovinz Darfur sind fünf Soldaten aus Ruanda getötet worden.

Ein Sprecher der UN-Einsatzgruppe UNAMID teilte am Samstag in Khartum mit, zwei der Soldaten seien bei den Schüssen aus dem Hinterhalt in der Nähe eines Kontrollpunkts der sudanesischen Regierung sofort getötet worden, ein dritter Soldat starb an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Zwei andere UN-Blauhelme wurden schwer verletzt. Der Anschlag fand nur zwei Kilometer vom Lager der UNAMID-Soldaten entfernt statt.

Seit Beginn der UNAMID-Friedensmission Anfang 2008 sind schon 22 Friedenshüter in Darfur ums Leben gekommen. Die zu UNAMID entsandten Friedenstruppen werden gemeinsam von den UN und der Afrikanischen Union gestellt. In Darfur, einem Gebiet so groß wie Frankreich, sind 19 000 UNAMID-Soldaten und -Polizisten im Einsatz. Nach UN-Schätzungen sind in dem seit 2003 andauernden Darfur-Konflikt 300 000 Menschen ums Leben gekommen. Noch immer leben etwa 2,5 Millionen Menschen in Flüchtlingslagern.

dpa/AP

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