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Getunter E-Scooter von Polizei gestoppt: Damit könnte er sogar auf der Landstraße mithalten

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Ein getunter E-Roller kann weit schneller als herkömmliche Modelle fahren. Den Fahrer erwartet eine Strafe.
Dem Modell sieht man an, dass es schnell fahren kann. Wie schnell, das hat sogar die Polizei überrascht. © Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

So ein Modell sehen die Polizeibeamten wohl auch nicht täglich: Ein E-Roller, der mit Autos mithalten kann? Für den Besitzer des getunten Rollers wird es teuer.

Iserlohn - E-Scooter gehören in den Großstädten längst zum Straßenbild dazu. Die kleinen elektrisch betriebenen Scooter schaffen in der Regel 20 Stundenkilometer und können an fast jeder Ecke ausgeliehen werden. So der Normalfall. Was Polizeibeamten in Nordrhein-Westfalen (Märkischer Kreis) beobachtet haben, hat mit diesen herkömmlichen Leihgeräten jedoch wenig zu tun.

Getunter E-Roller: Fahrer erwartet deftige Strafe

Selbst erfahrene Streifenpolizisten mussten bei dem Anblick staunen, als ein 23-Jähriger mit seinem E-Roller auf dem Radweg fahrend mit ihrem Auto mithalten konnte. Ein Blick auf den eigenen Tacho zeigte: Der junge Mann war mit rund 50 Stundenkilometern unterwegs - weit mehr als erlaubt. Selbst normale Roller können zur Gefahr werden*. Geschehen ist der Vorfall laut Polizei am Freitag (18. Februar) kurz vor Iserlohn. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs zeigte sich zudem, dass der 23-Jährige den Roller noch gar nicht ausgefahren hatte: Ganze 85 Stundenkilometer könne dieser nach Einschätzung der Beamten fahren.

Für solche Geräte gebe es allerdings in Deutschland keine Betriebserlaubnis zur Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr. Den jungen Fahrer erwartet daher ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Aber auch ältere Führerscheine haben irgendwann ein Verfallsdatum*. (mell) tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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