Ehepaare lebten zwölf Jahre mit vertauschten Töchtern

Moskau - Zwölf Jahre nach der Geburt ihrer Töchter haben zwei russische Elternpaare erfahren, dass die beiden Kinder im Krankenhaus vertauscht worden waren. Wie der kuriose Vorfall ans Licht kam:

Die Klinik in der Stadt Tscheljabinsk rund 1900 Kilometer östlich von Moskau sei verklagt worden, wie die Agentur Interfax am Montag meldete.

Die Verwechslung war offenbar geworden, als sich eins der Paare scheiden ließ. “Ich zahle keine Alimente, das Kind ist nicht von mir“, hatte der Mann behauptet. Ein Gentest bewies: Er hatte Recht, mehr noch - seine Frau ist auch nicht die leibliche Mutter. Bei einer Recherche wurden die “echten“ Eltern gefunden - und das “richtige“ Kind.

dpa

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