Erdrutsche nach Taifun verschütten Hunderte Menschen

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Menschen in Cangnan (China) versuchen mit einem Bulldozer eine überflutete Straße zu überqueren.

Peking - Erdrutsche nach massiven Regenfällen haben in China und Taiwan zahlreiche Menschen unter sich begraben und Häuser mitgerissen.

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In der Provinz Zhejiang im Osten Chinas zerstörte ein abrutschender Hang sieben Häuserblocks, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Sechs Menschen seien bisher lebend geborgen worden, wie viele Opfer verschüttet liegen, sei noch unklar. Die vierstöckigen Gebäude in der Stadt Pengxi hätten am Fuß eines Berges gelegen.

Auch in Taiwan richteten die Regenfluten des Taifuns Morakot Verwüstungen an. Es werde befürchtet, dass bis zu 1000 Menschen verschüttet seien, berichteten regionale Medien. Mit Militärhubschraubern wurden am Dienstagmorgen rund 100 Dorfbewohner aus Bergregionen gerettet, weitere 2000 warteten in der Kaohsiung- Region auf Hilfe.

Ein Suchteam fand 26 Menschen, die von abrutschenden Felsbrocken erschlagen wurden. Die Behörden rechnen damit, dass auch in benachbarten Regionen hunderte Menschen von Schlammlawinen und Erdrutschen getötet wurden.

Moraktot war am Freitag und Samstag über die Region gezogen. Allein in China beschädigte oder zerstörte er rund 6000 Häuser, Millionen Menschen mussten flüchten oder von Helfern gerettet werden.

dpa

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