Porsche-Tuner Gemballa: "Widerwärtiger" Tod

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Das Geschäft des Sportwagenhändlers Uwe Gemballa in Leonberg.

Kapstadt - Der Stuttgarter Porsche-Tuner Uwe Gemballa ist nach Erkenntnissen der Ermittler in Südafrika von seinem Mörder grausam erstickt worden.

Dies berichtete die “Sunday Times“ am Sonntag unter Berufung auf die Anklageschrift gegen den inzwischen bereits verurteilten Mörder. Danach habe der 29-jährige Täter sein Opfer zunächst am ganzen Körper in Isolierband eingewickelt und sich dann auf den Brustkorb Gemballas gesetzt, bis dieser erstickt sei.

“Das ist sicher eine der widerwärtigsten Arten zu sterben“, betonte der Forensiker David Klatzow gegenüber dem Blatt. Nach etwa 30 Sekunden habe Gemballa vermutlich das Bewusstsein verloren, nach drei bis vier Minuten sei er dann gestorben. Das Verbrechen soll sich im Haus eines bulgarischen Geschäftsmanns in Edanvale nahe Johannesburg abgespielt haben, weniger als 400 Meter von einer Polizeistation entfernt.

Der 54-jährige Gemballa soll südafrikanischen Medien zufolge tief in das internationale organisierte Verbrechen involviert gewesen sein. Seit dem 8. Februar, kurz nach seiner Ankunft in Johannesburg, galt er als verschwunden. Seine Leiche fand man am 3. Oktober dies Jahres. Zunächst hatte es geheißen, der Auto-Veredler wäre mit einem Schuss in den Kopf getötet worden

dpa

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