"Geld stammt aus dem Klo"

Sofia - Das Geld stammt aus dem Klo: Mit dieser Ausrede haben Zöllner an der bulgarisch-türkischen Grenze Medienberichten zufolge versucht, sich gegen Korruptionsvorwürfe zu wehren.

Sie hätten das Geld in der Toilette gefunden, sagten die bulgarischen Zöllner nach Berichten des Staatsradios vom Donnerstag, als sie dabei ertappt wurden, wie sie nach der Arbeitsschicht Scheine und Münzen untereinander aufteilten. 30 Zöllner wurden wegen Verdachts auf Korruption festgenommen.

Bei einer Razzia am Grenzübergang Kapitan Andreewo entdeckte die Polizei nach Angaben des bulgarischen Innenministers 14 000 Lewa (rund 7 000 Euro) in verschiedenen Währungen - Euro, Dollar und türkischer Lira. Das Geld komme von Warenschmugglern oder werde von Reisenden gefordert, erläuterte der Generalstaatsanwalt der Hauptstadt Sofia. Die Zöllner hätten pro Person zwischen 5 und 500 Euro verlangt.

dpa

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