Wenig Geld, kein Sex: Griechischen Frauen vergeht die Lust

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Wenn's auf der Bank kriselt, vergeht die Lust: Griechische Frauen haben seit der Finanzkrise weniger Lust auf Sex.

Athen - Sparen verdirbt den Spaß am Sex: Griechische Frauen haben wegen der Finanzkrise weniger Lust auf Sex. Weil die Aussichten für die Zukunft nicht mehr so rosig sind, sieht's in griechischem Schlafzimmern eher düster aus.

In einer Studie der Griechischen Gesellschaft für Sexualität (EMAS) gaben 72 Prozent der befragten Frauen an, dass die Krise ihr Sexualleben negativ beeinflusst hätte. 68 Prozent der Frauen erklärten, sie hätten aus diesem Grund weniger sexuelle Kontakte mit ihren Ehemännern oder Lebensgefährten als vor der Krise.

Wichtigste Ursache für die Abstinenz sei “die Verunsicherung über die Zukunft“, heißt es in der Studie.

Wegen des riesigen Haushaltsdefizits und der drückenden Schulden müssen die Griechen bis Ende 2012 rund 30 Milliarden Euro sparen. Löhne und Gehälter wurden gekürzt. Die Mehrwertsteuer ging von 19 auf 23 Prozent rauf. Allein die Steuern auf Tabak und Spirituosen sind in jüngster Zeit dreimal gestiegen.

dpa

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