Grill-Tipps: So schmeckt es noch besser

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Der langersehnte Frühling ist endlich da. Jetzt wird es Zeit, den Grill anzuheizen und Familie und Freunde zur Gartenparty einzuladen.

Mit dem Frühling startet die Grillsaison: endlich wieder kross gegrilltes Fleisch, aromatischer Fisch und leckere Folienkartoffel. Hier ein paar Tipps, mit denen Anfänger und Fortgeschrittene noch mehr Freude am Grill haben.

Kohle oder Gas

Viele Grillfans schwören auf den klassischen Holzkohlegrill. Das Grillgut erhält darauf einen unverwechselbaren Geschmack. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Grillgitter aus Edelstahl ist. Das Material ist leicht zu reinigen und hält ewig. Außerdem sollte der Grill einen stabilen Stand haben. Gute Holzkohlegrills sind ab 50 Euro zu haben.

Gas hat eindeutig den Vorteil, dass sich die Temperatur besser regulieren lässt. Sie können präziser arbeiten und das Fleisch verbrennt seltener. Um dennoch ein Raucharoma zu erhalten, verwenden Sie sogenannte Smoking-Chips. Viele gute Gasgrills haben eigene kleine Rauchkammern für die dünnen Holzscheiben. Die Chips legen Sie etwa eine Stunde vor dem Grillen in Wasser ein und schütten Sie dann in die Kammer. Damit der aromatische Rauch auch gut ins Fleisch ziehen kann, sollten Sie den Deckel des Grills schließen. Gasgrills kosten zwischen 60 und 1.000 Euro. Aber: Teurere Modelle sind nicht immer besser. Es lohnt sich deshalb, die Preise sowie Vor-und Nachteile der Modelle im Internet zu vergleichen.

Das kommt auf den Grill

Würstchen, Gemüse, Folienkartoffeln – es gibt viele Grillrezepte. Achten Sie aber bei allem, was sie auf den Grill legen, auf Qualität. Der beste Grill und die leckerste Zubereitung können minderwertiges Fleisch oder Fisch nicht aufwerten.

Hochwertiges Fleisch ist fest und ebenmäßig in der Struktur. Da Sie unter der Marinade die Qualität nur schlecht prüfen können, kaufen Sie lieber naturbelassenes Fleisch und legen Sie es selbst ein. Für eine leckere Marinade zerstoßen Sie zum Beispiel frischen Rosmarin, Thymian, Basilikumblätter, geriebene Zitronenschale, Knoblauch und Meersalz in einem Mörser zu einer grünen Paste.

Fisch sollte nie „fischig“ riechen, sondern leicht nach Meer oder neutral. Haut und Augen dürfen nicht stumpf sein. Nach einem sanften Druck mit dem Daumen sollten Haut und Fleisch sofort ihre alte Form wiedererlangen. Fische, in denen Dellen lange sichtbar bleiben, liegen meist schon etwas länger beim Händler.

Grillen: So wird das Fleisch saftig

Während die Wände eines Ofens oder einer Pfanne auf dem Herd selten mehr als 250 Grad erreichen, werden glühende Kohlen wie auch die Gasflamme mehr als 1.000 Grad heiß. Dabei besteht die Gefahr, dass ein Stück außen schnell verkohlt und innen noch roh ist. Eine der wichtigsten Regeln lautet daher: Nehmen Sie das Grillgut rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur erreicht. Eingefrorenes tauen Sie vor dem Grillen unbedingt komplett auf.

Drehen Sie das Fleisch oder den Fisch nicht öfter als notwendig. So bekommt es eine schöne Bräunung mit dem typischen Grillmuster und die Gefahr, dass etwas festklebt, ist geringer. Benutzen Sie keine Gabel zum Wenden, sondern eine Zange. Durch jedes Loch im Fleisch tritt Saft aus und macht es trocken.

Grill sauber halten

Auch ein Grill braucht Pflege. Am leichtesten reinigen Sie den Rost, wenn er richtig heiß ist. Dazu heizen Sie die Kohlen oder den Gasgrill vor und legen ein großes Stück Alufolie darauf. Durch den Hitzestau brennen die meisten Verunreinigungen einfach weg. Reste entfernen Sie mit etwas Stahlwolle. Dann tauchen Sie ein Papiertuch in Öl und reiben den Rost damit ein. So entsteht eine Antihaftschicht, damit bei der nächsten Grillfeier nichts anklebt.

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