Unzählige Videos aus aller Welt

„Harlem Shake“: Gemeinsames Zappeln ist in

Das Tablett einer Kellnerin fällt plötzlich auf den Boden und dutzende verkleidete Menschen fangen an in einer Bar wild zu tanzen. Klingt nach einem Flashmob – ist es irgendwie auch. Von Damian Robota

Harlem Shake erobert Internet

Harlem Shake erobert Internet

Eine verkleidete Menschenmenge, die verrückt zur Musik abtanzt: der „Harlem Shake" erobert das Internet. Unzählige Videos vund Versionen des „Harlem Shake" gibt es mittlerweile auf Videoplattformen.

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Eine Gruppe von Leuten steht beisammen und einer fängt an zu tanzen, bis alle plötzlich mitzappeln. Alle zusammen, alle zum gleichen Lied. Der „Harlem Shake“ erobert jetzt nach dem „Gangnam Style“ das Internet. Bei Youtube und anderen Videoplattformen gibt es mittlerweile tausende Clips zu dem neuen zappeligen Kult, der sich rasend schnell im Netz verbreitet. Und jeder will dabei sein. Doch was hat es eigentlich mit dem Hype auf sich? „Harlem Shake“ ist ein basslastiger Elektro-Song des amerikanischen DJs und Musikproduzenten Harry Rodrigues, besser bekannt als Baauer, der im Mai 2012 kostenfrei veröffentlicht wurde.

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Das Phänomen um die verrückten Tanzvideos begann jedoch erst vor kurzem. Der Komiker Filthy Frank baute den Song in einen seiner Videos ein. Verkleidet in bunten engen Ganzkörper-Overalls und mit Hilfe verrückter Bewegungen traf Frank mit seinen Kumpels den Nerv der Zeit. Nun zappeln Menschen auf der ganzen Welt nach dem gleichen Prinzip: Zunächst tanzt jemand in einer völlig normalen Situation, dann kommt ein Kameraschnitt und alle rasten gemeinsam aus. Auch die Mannschaft von Bundesligist Eintracht Frankfurt hat bereits ein Video zum „Harlem Shake“ gedreht.

Das Café Beans in Langen hat sich ebenfalls dem viralen Internet-Phänomen angeschlossen und in seiner Bar zum „Harlem Shake“ aufgerufen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Es war eine Nacht- und Nebelaktion“, sagt Geschäftsführerin Silke Bentlin. „Wir wollten es einfach mal ausprobieren und haben Stammgäste an unserem Livemusik-Abend dazu animiert.“ Nur zwei Tage später wurde bereits im Café gedreht. „Für ein 30-Sekunden-Video hatten wir viel Arbeit, dafür aber auch jede Menge Spaß“, erzählt uns Bentlin nach dem Flashmob. Die bunten Kostüme haben die Gäste dabei größtenteils selbst mitgebracht. Das Langener Café würde am Liebsten direkt eine neue Aktion starten. „Der Halem Shake ist einfach lustig“, sagt Bentlin. Die zersprungenen Gläser, die vom Kellner-Tablett gefallen sind, nimmt die Bar dafür gerne in Kauf.

Rubriklistenbild: © Screenshot/nh

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