Imam von 20 FBI-Kugeln durchsiebt

Detroit - Ein bei einer Razzia im vergangenen Jahr von FBI-Beamten in Detroit erschossener Imam ist von 20 Kugeln durchsiebt worden. Dies geht aus dem am Montag veröffentlichten Autopsiebericht hervor.

Luqman Ameen Abdullah war am 28. Oktober in einem Lagerhaus am Stadtrand von Detroit getötet worden, als er sich nach Polizeiangaben mit Waffengewalt einer Festnahme widersetzen wollte. Nach den 20 Schüssen sei er sofort tot gewesen, heißt es im Autopsiebericht. Das FBI wollte die Veröffentlichung zurückhalten.

Bis zum Abschluss der Ermittlungen werde es noch Wochen dauern, hieß es am Montag. Der Rat für islamisch-amerikanische Beziehungen hat bereits eine unabhängige Untersuchung gefordert. Abdullahs Familie hat den Vorwurf zurückgewiesen, der Imam habe einen radikalen sunnitischen Staat in den USA aufbauen wollen.

DAPD

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.